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Petro Poroschenko appelliert an Wladimir Putin

"Taten" statt Worte : Poroschenko appelliert an Putin

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Russland aufgefordert, seinen Friedensplan "mit Taten" statt nur mit Worten zu unterstützen. Insbesondere solle Moskau den Zustrom von bewaffneten Separatisten über die russische Grenze in die Ostukraine unterbinden, sagte Poroschenko am Donnerstag vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Straßburg. "Ohne dies können wir nicht über Frieden reden", fügte Poroschenko hinzu.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte Poroschenkos Friedensplan begrüßt, der unter anderem eine einwöchige Waffenruhe bis (zum morgigen) Freitag vorsieht. Am Donnerstag telefonierte erneut Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Putin. Man habe über die Notwendigkeit zur Verlängerung der Waffenruhe gesprochen, erklärte der Kreml. Auch die Freilassung von Personen in der Gewalt der bewaffneten Rebellen habe eine Rolle gespielt.

In den vergangenen Wochen waren in der Ostukraine mehr als 400 Menschen getötet worden. Dort kämpfen prorussische Separatisten für die Unabhängigkeit vom Rest der Ukraine. Die Regierung in Kiew und der Westen unterstellen Russland Unterstützung für die Kämpfer.

(ap)