Explosionen erschüttern Bagdad: Neun Tote bei Anschlägen im Irak

Explosionen erschüttern Bagdad : Neun Tote bei Anschlägen im Irak

Bei mehreren Attentaten im Irak sind am Freitag mindestens neun Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. Die Schießereien und Bombenanschläge ereigneten sich in der Hauptstadt Bagdad sowie in sunnitisch geprägten Gebieten im Norden und Westen des Landes, wie Sicherheitskräfte und Mediziner erklärten.

Betroffen waren demnach die Städte Mossul, Samara, Ramadi und Falludscha. Nördlich von Bagdad hätten bewaffnete Aufständische zudem eine Brücke gesprengt.

Vor den Parlamentswahlen am 30. April hat die Gewalt im Irak zuletzt wieder deutlich zugenommen. Das Land steckt seit Monaten in einer tiefen politischen Krise, die Arbeit der Volksvertretung ist weitgehend blockiert. Teile des Landes werden von Aufständischen kontrolliert.

Die sunnitische Minderheit wirft der schiitisch dominierten Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki einen autoritären Regierungsstil vor und fühlt sich von ihr diskriminiert. Angesichts der zunehmenden Gewalt im Land wächst die Sorge, dass der Irak wieder im Bürgerkrieg versinkt.

(AFP)
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