Telefonat mit Hilfsorganisation Israels Präsident entschuldigt sich für Tod von Hilfskräften im Gazastreifen

Jerusalem · Nach dem Tod von sieben Mitarbeitern der US-Hilfsorganisation World Central Kitchen (WCK) durch einen israelischen Luftangriff im Gazastreifen hat Israels Präsident Isaac Herzog den Angehörigen sein Beileid ausgesprochen.

Israels Präsident Izchak Herzog bei einem Besuch bei Bundespräsident Steinmeier im Schloss Bellevue (Archivbild).

Israels Präsident Izchak Herzog bei einem Besuch bei Bundespräsident Steinmeier im Schloss Bellevue (Archivbild).

Foto: dpa/Carsten Koall

Sein Büro erklärte am Dienstag, Herzog habe mit dem Gründer der Hilfsorganisation, José Andrés, telefoniert und „seine tiefe Trauer und aufrichtige Entschuldigung angesichts des tragischen Verlusts“ ausgedrückt.

Bei dem Angriff auf einen Konvoi von WCK waren am Montag nach Angaben der Organisation sieben Helfer aus Australien, Polen und Großbritannien getötet worden. Unter den Opfern befanden sich auch eine Mensch mit US-kanadischer Staatsangehörigkeit sowie ein Palästinenser. Der Vorfall ereignete sich demnach, als der Konvoi aus drei Fahrzeugen ein Warenlager in Deir al-Balah im Zentrum des Gazastreifens verließ.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach am Dienstag von einem „tragischen Zwischenfall“, bei dem das israelische Militär „unbeabsichtigt“ unschuldige Menschen im Gazastreifen getroffen habe.

(esch/AFP)
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