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Internationaler Druck nimmt zu: Myanmars Herrscher am Pranger

Internationaler Druck nimmt zu : Myanmars Herrscher am Pranger

New York/Manila (RPO). Die Militärjunta von Myanmar gerät zunehmend unter Druck. Nach der Ausweitung der friedlichen Proteste - angeführt von 10.000 Mönchen - nimmt nun auch US-Außenministerin Condoleezza Rice kein Blatt mehr vor der Mund und kritisiert die Militärherrschaft als "brutales Regime".

Der Druck auf die Militärregierung nimmt zu. Von innen. Und von außen. Rice geißelt am Sonntag zu Beginn eines Treffens mit ihrem chinesischen Kollegen Yang Jiechi in New York das "brutale Regime" in Myanmar. "Das Volk von Myanmar verdient etwas Besseres", sagte Rice. Die USA verfolgten die Situation sehr aufmerksam. US-Präsident George W. Bush habe zur Lage in dem asiatischen Land ebenfalls "sehr klare Worte" gefunden, betonte die Ministerin.

Nach Angaben einer US-Außenamtssprecherin wollte Rice am Donnerstag am Rande der UN-Vollversammlung mit den Mitgliedern der ASEAN-Staaten über die Krise in Myanmar sprechen. Die Ministerin wolle die Mitglieder des südostasiatischen Staatenbundes überzeugen, sich für demokratische Reformen in Myanmar einzusetzen. Auch der britische Außenminister David Miliband kündigte an, die Lage in Myanmar bei den Vereinten Nationen zur Sprache zu bringen. Am Dienstag beginnt in New York die UN-Vollversammlung.

(afp2)