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Moskau: US-Sanktionen gefährden Normalisierung der Beziehungen

Sanktionen gegen Russland : Moskau: US-Sanktionen gefährden deutsch-russische Beziehungen

Russland hat die vom US-Repräsentantenhaus beschlossenen US-Sanktionen verurteilt. Sie seien ein Hindernis für eine Normalisierung der bilateralen Beziehungen, lautet die Kritik.

"Die Unterzeichner und Befürworter dieses Gesetzentwurfs unternehmen einen schwerwiegenden Schritt dahingehend, die Möglichkeiten einer Normalisierung der Beziehungen zu Russland zu zerstören", sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Riabkow am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur Tass.

Zuvor hatte Konstantin Kosatschjow, ein prominentes Mitglied des Oberhauses, eine harte Antwort auf die US-Sanktionen gefordert. Das Votum mache eine weitere Verschlechterung der bilateralen Zusammenarbeit unausweichlich, erklärte er auf seiner Facebook-Seite.

Das Repräsentantenhaus hatte am Dienstag die Strafmaßnahmen ungeachtet der Vorbehalte von Präsident Donald Trump mit klarer Mehrheit bewilligt. Es gab lediglich drei Gegenstimmen. Bevor das Gesetz in Kraft tritt, muss es der Senat verabschieden und der Präsident unterzeichnen.

Mit den Sanktionen, die vor allem dem Energiebereich gelten, soll Russland für die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim, die Unterstützung der syrischen Regierung im Bürgerkrieg sowie für mutmaßliche Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahl bestraft werden.

(beaw/rtr/AFP)