Mittelamerika: Migranten beantragen Asyl in Mexiko

Mittelamerika: Migranten beantragen Asyl in Mexiko

Rund 4500 zentralamerikanische Migranten erwägen Angebote für einen Verbleib in Mexiko und einen Verzicht auf einen Marsch in Richtung USA.

Sie hielten sich am Mittwoch noch in einem Stadion in Mexiko-Stadt auf. Ihnen wurden in Mexiko Asyl oder Arbeitserlaubnisse angeboten. Die mexikanische Regierung teilte mit, 2697 vorläufige Visa seien an Einzelpersonen und Familien erteilt worden für die Wartezeit auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung.

Viele der Migranten wollen zur US-Grenze gelangen. Behördenvertreter in Mexiko-Stadt teilten mit, es würden möglicherweise bis zu 1000 weitere Migranten in das Jesús-Martínez-Stadion kommen. Es wurde geschätzt, dass sich rund 7000 in Mexiko als Angehörige von Karawanen befanden. US-Präsident Donald Trump stellte den Migrantenzug als große Bedrohung dar. Dabei hat es solche Karawanen über die Jahre regelmäßig gegeben, sie wurden aber nicht so sehr beachtet.

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Hunderte Angestellte der Stadt und Freiwillige halfen dabei, Spenden zu sortieren und die Menschen mit Essen und Wasser zu versorgen. Mitarbeiter der Menschenrechtskommission von Mexiko-Stadt registrierten neu angekommene Migranten mit biografischen Daten wie Alter und Herkunftsland. Sie gaben ihnen gelbe Armreifen, um die Zahl der Migranten zu beobachten.

(özi/dpa)
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