Kuba: Fidel Castro schickt einen Brief an Diego Maradona

Kuba : Fidel Castro schickt Brief an Diego Maradona

Kubas Revolutionsführer und früherer Staatspräsident hat einem Medienbericht zufolge mit einem Brief an Fußballlegende Diego Maradona ein Lebenszeichen von sich gegeben.

Das lateinamerikanische TV-Netzwerk Telesur zeigte Fotos des argentinischen Sportstars mit dem von Castro unterschriebenen Schreiben. Es war die erste Neuigkeit, die von dem "Máximo Lider" seit fast drei Monaten bekanntgeworden war. Vermehrt war über den Tod des 88-Jährigen spekuliert worden.

Mit dem Brief wolle Castro den Gerüchten ein Ende bereiten, berichtete Telesur. Über den Inhalt wurde jedoch nichts bekannt. Maradona ist derzeit in der kubanischen Hauptstadt Havanna, um Folgen für eine TV-Show aufzunehmen, die er moderiert.

Die Gerüchte zu Castros Gesundheitszustand oder gar zu dessen Ableben waren immer größer geworden, weil er seit über einem Jahr nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten war. Für Verwunderung und Besorgnis hatte besonders geführt, dass er sich nicht zu der Mitte Dezember bekanntgegebenen Annäherung seines Landes mit den USA geäußert hatte.
Auch Telesur zeigte in dem Bericht über den Brief keine Bilder vom 88-Jährigen.

Eine ernsthafte Erkrankung hatte Castro 2006 dazu gezwungen, das Amt des kubanischen Staatspräsidenten an seinen jüngeren Bruder Raúl abzutreten.

(ap)