LIVE Ukraine-Newsblog Knapp 40 Prozent der Ukrainer brauchen humanitäre Hilfe

Kiew · UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths hat am Montag aktuelle Zahlen über ukrainische Flüchtlinge genannt. Ein Thema war auch die humanitäre Lage im Land. Und: Nach Spekulationen über eine Auswechslung des ukrainischen Verteidigungsministers Resnikow herrscht jetzt Verwirrung über seine Zukunft. Alle News im Liveblog.

Bilderstrecke: Krieg in der Ukarine Aufräumarbeiten in Dnipro
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Aufräumarbeiten nach Hauseinsturz in Dnipro dauern an

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Foto: dpa/Evgeniy Maloletka

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Petrina Engelke
Petrina Engelke
Fast 40 Prozent der ukrainischen Bevölkerung sind nach UN-Angaben auf humanitäre Hilfe angewiesen. Der Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, Martin Griffiths, beziffterte dies am Montag vor dem UN-Sicherheitsrat mit 17,6 Millionen Menschen. Seit dem Beginn des russischen Kriegs in der Ukraine sind demnach knapp acht Millionen Menschen aus dem Land geflohen. 5,3 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer seien innerhalb des Landes Vertriebene, Griffiths. 
Maurice Zurstraßen
Maurice Zurstraßen
Der ukrainische Verteidigungsminister Resnikow war nach einer Reihe von Skandalen um Korruption und Geldverschwendung in seinem Ministerium in die Kritik geraten. Am Sonntag wurde ein Ressortwechsel des Politikers verkündet. Doch jetzt wurden die Aussagen wieder revidiert.
Petrina Engelke
Petrina Engelke
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat der Türkei Hilfe seines Landes bei der Bewältigung der Folgen des schweren Erdbebens angeboten. In seiner täglichen Videoansprache sagte Selenskyj am Montagabend, dass die Ukraine bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten helfen wolle. Er sprach von „traurigen Nachrichten“ aus der Türkei und Syrien.

Gleichzeitig sprach Selenskyj dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan angesichts der vielen Todesopfer sein Beileid aus. Dies gelte auch „für die Menschen in der syrischen Gesellschaft“.
Maurice Zurstraßen
Maurice Zurstraßen
Die Ukraine kann mit langfristiger finanzieller Hilfe aus Norwegen rechnen. Die Regierung des skandinavischen Landes will das von Russland angegriffene Land in den kommenden fünf Jahren mit jährlich 15 Milliarden norwegischen Kronen (rund 1,36 Milliarden Euro) unterstützen, wie Ministerpräsident Jonas Gahr Støre am Montag in Oslo ankündigte. Insgesamt macht das 75 Milliarden Kronen (6,8 Milliarden Euro). Man wolle zum einen den Ukrainern zeigen, dass man sie langfristig unterstütze, sagte Støre. Zum anderen solle Russland Bescheid wissen, dass freie demokratische Länder der Ukraine in ihrem Kampf beistünden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte Oslo für die finanzielle Unterstützung. „Dies ist ein sehr, sehr wichtiger Beitrag zu unserem Sieg, den wir vorbereiten“, sagte er am Montagabend in seiner täglichen Videoansprache. „Ein gemeinsamer Sieg für alle, die die Freiheit und das Leben wirklich schätzen.“
Maurice Zurstraßen
Maurice Zurstraßen
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat der Ukraine bei ihrem Besuch in der Hauptstadt Kiew weitere Unterstützung im Bildungsbereich zugesagt. „Wir sehen, dass der Wiederaufbau der Ukraine nicht morgen beginnt, er hat schon gestern begonnen“, sagte die FDP-Politikerin am Montag. Die Ministerin hob dabei besonders die Berufsschulen zur Ausbildung von Handwerkern hervor. „Wir wollen hier zusammenarbeiten, um eben die Fachkräfte mit auszubilden, welche die Ukraine wieder aufbauen werden“, unterstrich sie. Stark-Watzinger sicherte dabei ebenso eine Fortsetzung von Forschungskooperationen insbesondere bei Energiethemen wie „grünem Wasserstoff“ zu.

In Deutschland lernen nach ihren Angaben aktuell 203 000 ukrainische Kinder an Schulen. Dazu seien 7000 ukrainische Studenten an deutschen Hochschulen eingeschrieben. „Diese jungen Menschen sind die Zukunft nicht nur der Ukraine, sondern von ganz Europa“, hob die Ministerin hervor. Das parallele Lernen von Flüchtlingskindern in deutschen Schulen und online in ihren ukrainischen Klassen sei „natürlich“ eine hohe Belastung. „Aber die Kinder sollen auch diese Normalität und das vor Ort in die Schule gehen als Stück Normalität haben“, sagte Stark-Watzinger der Deutschen Presse-Agentur. 
Maurice Zurstraßen
Maurice Zurstraßen
Russland erhebt erneut ohne jegliche Beweise den Vorwurf eines Chemiewaffen-Einsatzes.
Das staatliche russische Investigativ-Komitee prüft nach eigenen Angaben Berichte über einen Einsatz von Chemiewaffen durch die ukrainischen Streitkräfte. Das Komitee berief sich am Montag auf Angaben der Volksrepublik Donezk, eine der international nicht anerkannten Regierungen in der von Russland besetzten Ost-Ukraine. Demnach seien Chemiewaffen per Drohne in der Nähe der Städte Soledar und Bachmut eingesetzt worden.

 „Als Folge davon weisen Angehörige der russischen Streitkräfte Gesundheitsprobleme und charakteristische Vergiftungs-Symptome auf“, hieß es. Belege wurden nicht präsentiert, Einzelheiten zu den Symptomen oder dem mutmaßlichen Giftstoff wurden nicht genannt. Eine Stellungnahme des ukrainischen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor. 
Maurice Zurstraßen
Maurice Zurstraßen
UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einer weiteren Eskalation des Ukraine-Kriegs gewarnt. „Die Aussichten auf Frieden werden immer geringer. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation und eines weiteren Blutvergießens nimmt zu“, sagte Guterres am Montag in einer Rede vor der UN-Vollversammlung. Er fürchte, dass sich die Welt „mit weit geöffneten Augen“ auf einen größeren Krieg zubewege. 

In seiner Rede stellte der UN-Generalsekretär seine Prioritäten für das Jahr vor. Neben der russischen Invasion in der Ukraine verwies er auf die Bekämpfung der Klimakrise und der extremen Armut sowie den Nahost-Konflikt und die Lage in Afghanistan, Myanmar, der Sahel-Zone und Haiti. Es sei eine beispiellose Häufung von Herausforderungen zu bewältigen, sagte Guterres.

Er erinnerte daran, dass die sogenannte Weltuntergangsuhr, mit der Forscher auf die Gefahren für die Menschheit aufmerksam machen, im Januar wegen des Ukraine-Kriegs auf 90 Sekunden vor Mitternacht vorgerückt war - so weit wie nie zuvor. Er betrachte dies als ein Warnzeichen. „Wir müssen aufwachen und uns an die Arbeit machen“, sagte Guterres. 
Maurice Zurstraßen
Maurice Zurstraßen
Die Europäische Union plant einem Zeitungsbericht zufolge die Teilnahme des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Gipfel der Staats- und Regierungschefs in dieser Woche. Selenskyj solle auf einer Sondersitzung des EU-Parlaments sprechen, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Allerdings gebe es noch Sicherheitsbedenken. 
Maurice Zurstraßen
Maurice Zurstraßen
Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Rafael Grossi, wird diese Woche zu Gesprächen in Moskau erwartet. Zentrales Thema werde die Errichtung einer Sicherheitszone rund um das Atomkraftwerk in Saporischschja im Süden der Ukraine sein, sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow Staatsmedien zufolge. 
Uwe Felten
Uwe Felten
Der Göttinger Angstforscher Borwin Bandelow hält die Angst vieler Menschen vor einer Eskalation des Krieges in der Ukraine und einem Übergreifen auf Deutschland für äußerst berechtigt. Vielen Menschen und auch ihm selbst scheine die deutsche Politik in einem „furchtbaren Dilemma“ zu stecken.​

Uwe Felten
Uwe Felten
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) ist am Montagmorgen zu einem Besuch in Kiew eingetroffen. Wie ihr Ministerium mitteilte, reiste Stark-Watzinger mit dem Zug in die ukrainische Hauptstadt. Die Bildungs- und Forschungsministerin dürfte dort Gespräche mit Regierungsvertreterinnen und -vertretern führen und sich über die Lage vor Ort informieren.
Uwe Felten
Uwe Felten
Aus der Ukraine geflüchtete Menschen ziehen besonders häufig in mittelgroße deutsche Städte, wo sie relativ entspannte Wohnungsmärkte vorfinden. Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Empirica Regio, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag) vorliegt, sind bei geflüchteten Ukrainern relativ zur Gesamtbevölkerung gesehen vor allem mittelgroße Städte wie Baden-Baden, Hof, Schwerin, Gera, Chemnitz, Bremerhaven und Halle an der Saale beliebt.

Anders als in den großen Metropolen - die bei der Gesamtbevölkerung am gefragtesten sind - finden die Geflüchteten in vielen mittelgroßen Städten verhältnismäßig entspannte Wohnungsmärkte vor. So habe in Chemnitz der Leerstand im Jahr 2021 9,0 Prozent betragen. Auch Schwerin (8,3 Prozent), Gera (7,7 Prozent) und Halle an der Saale (7,5 Prozent) hatten vergleichsweise hohe Leerstandsquoten. 
Alexa Kuszlik
Alexa Kuszlik
Derrussische Präsident Wladimir Putinhat zu Beginn des Krieges gegen die Ukraine nach den Worten des israelischen Ex-Ministerpräsidenten Naftali Bennettzugesichert, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht zu töten. Bennett sagte in einem Interview, das am Samstagabend erschien, dieses Versprechen habe Putin ihm in Vermittlungsgespräche gegeben. 
Bennett war einer der wenigen westlichen Politiker, die nach Beginn des Krieges Ende Februar noch persönlich mit Putin zusammentrafen. Bennett fragte Putin nach eigenen Angaben, ob er beabsichtige, den ukrainischen Präsidenten Selenskyj zu töten. Dieser habe ihm daraufhin sein Wort gegeben, dass das nicht geschehen werde. Bennett informierte danach Selenskyj über die Zusage Putins. In dem Interview sagte Bennett außerdem, Putin habe während der Vermittlungsbemühungen seine Forderung nach einer Entwaffnung der Ukraine aufgegeben. Die Ukraine habe zugesagt, nicht der Nato beizutreten. 
Uwe Felten
Uwe Felten
Polen hat bereits mit der Ausbildung ukrainischer Soldaten für den Umgang mit Leopard-Panzern begonnen. Das sagte der polnische Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak nach einem Bericht des Nachrichtenportals TVP.info vom Samstag. Das regierungsnahe Portal reagierte ausdrücklich auf deutsche Medienberichte, namentlich des „Spiegel“, wonach mehrere Nato-Länder säumig bei der Erfüllung ihrer Leopard-Lieferversprechen an die Ukraine seien und Polen die Panzer ohne das dafür zusätzlich notwendige Soldaten-Training liefern wolle.
Alexa Kuszlik
Alexa Kuszlik
Die ukrainische Hafenstadt Odessa ist nach einer größeren Havarie im Leitungsnetz seit dem Samstagmorgen ohne Strom. „An einem der Hochspannungsumspannwerke, über die die Stadt Odessa mit Strom versorgt wird, ist heute Morgen ein Transformator ausgefallen, der nach einer Beschädigung durch russische Angriffe repariert wurde“, teilte der Energieversorger Ukrenerho am Samstag in seinem Telegram-Kanal mit.
Den Angaben von Ukrenergo zufolge ist die Lage im Umland besser, in den meisten Landkreisen sei die Stromversorgung gesichert. Der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal nannte das Ausmaß der Havarie bedeutend. Er forderte das Energieministerium dazu auf, alle leistungsstarken Stromgeneratoren im Besitz des Ministeriums innerhalb von 24 Stunden nach Odessa zu bringen.
Alexa Kuszlik
Alexa Kuszlik
Portugal will Leopard-2-Panzer an die Ukraine liefern. „Wir arbeiten derzeit daran, einige unserer Panzer abgeben zu können“, sagte Ministerpräsident Antonio Costa der Nachrichtenagentur Lusa auf einer Reise in die Zentralafrikanische Republik. „Ich weiß nicht, wie viele Panzer (in die Ukraine) geschickt werden, aber das wird zu gegebener Zeit bekanntgemacht.“ Portugal sei in Gesprächen mit Deutschland, um Teile für die Reparatur einiger nicht einsatzfähiger Panzer aus dem portugiesischen Bestand zu bekommen. Er hoffe, dass sie bis Ende März an die Ukraine geliefert werden könnten. 
Alexa Kuszlik
Alexa Kuszlik
Portugal wird nach Aussagen von Ministerpräsident Antonio Costa Leopard-2-Panzer an die Ukraine liefern. „Wir arbeiten derzeit daran, einige unserer Panzer abgeben zu können“, sagte er der Nachrichtenagentur Lusa auf einer Reise in die Zentralafrikanische Republik. „Ich weiß nicht, wie viele Panzer (in die Ukraine) geschickt werden, aber das wird zu gegebener Zeit bekanntgemacht.“ Portugal sei in Gesprächen mit Deutschland, um Teile für die Reparatur einiger nicht einsatzfähiger Panzer aus dem portugiesischen Bestand zu bekommen. 
Alexa Kuszlik
Alexa Kuszlik
Nach einem Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine sind Dutzende Häftlinge nach Hause zurückgekehrt. Der ukrainische Präsidentenberater Andrij Jermak teilte am Samstag mit, 116 Ukrainer seien freigekommen. Das russische Verteidigungsministerium sprach von 63 freigelassenen Russen.  
Alexa Kuszlik
Alexa Kuszlik
Die USA haben die erste Überweisung von beschlagnahmtem Geld eines russischen Oligarchen an die Ukraine bekannt gegeben: 5,4 Millionen Dollar werden „zur Unterstützung des ukrainischen Volks“ genutzt.
Maren Boots
Maren Boots
Russland macht mit dem Export von Erdölprodukten monatlich Milliardengeschäfte. Dass dieses Geld für den Krieg gegen die Ukraine genutzt werden kann, ist der EU ein Dorn im Auge. Nun soll es neue Sanktionen geben.
Anna Kirsten
Die USA haben der Ukraine weitere Militärhilfen im Wert von knapp 2,2 Milliarden Dollar (rund zwei Milliarden Euro) zugesagt. Die geplante Lieferung umfasst unter anderem Flug- und Panzerabwehrraketen, gepanzerte Fahrzeuge und Artilleriemunition, wie das US-Verteidigungsministerium am Freitag mitteilte. Die USA sind der wichtigste Lieferant von Rüstungsgütern an die Ukraine. 
Anna Kirsten
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dringt angesichts der andauernden heftigen Kämpfe in der Ostukraine auf schnellere Waffenlieferungen für sein Land. „Wenn Waffenlieferungen beschleunigt werden - insbesondere Waffen längerer Reichweite - werden wir uns nicht nur nicht aus Bachmut zurückziehen, sondern auch damit beginnen, den besetzten Donbass zurückzuerobern“, sagte Selenskyj am Freitag nach dem EU-Ukraine-Gipfel in Kiew vor Journalisten.

Hinsichtlich der erbitterten Kämpfe um die ostukrainische Stadt Bachmut äußerte sich der ukrainische Präsident zuversichtlich. „Niemand wird Bachmut aufgeben. Wir werden so lange kämpfen, wie wir können“, sagte Selenskyj. „Wir betrachten Bachmut als unsere Festung.“

Kiew hatte vergangene Woche erklärt, die russischen Truppen hätten ihre Angriffe in der Ostukraine deutlich verstärkt. Besonders massive Angriffe wurden nach ukrainischen Angaben auf die beiden Städte Wuhledar und das rund 150 Kilometer nördlich gelegene Bachmut gemeldet.
Anna Kirsten
Die Europäische Union hat der Ukraine angesichts der anhaltenden russischen Angriffe versichert, unerschütterlich an ihrer Seite zu stehen. „Die EU wird Sie solange wie nötig auf jede erdenkliche Weise unterstützen“, versprach Ratspräsident Charles Michel am Freitag zum Abschluss eines EU-Ukraine-Gipfels in Kiew. Die Zukunft der Ukraine liege in der Europäischen Union, betonte der Belgier. Die EU und die Ukraine seien eine Familie. „Ihr Schicksal ist unser Schicksal.“ Die EU werde den Druck auf Russland erhöhen, damit das Land den Krieg beende. 
Katharina Gilles
Die Klaviatur der Signale und Symbole beherrscht EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auch an diesem Freitag in der Ukraine perfekt. Nicht allein die Entscheidung, diesen EU-Ukraine-Gipfel statt in Brüssel dieses Mal in Kiew stattfinden zu lassen, also mitten in Kriegszeiten mitten im Kriegsgebiet, lädt die Erwartung der ukrainischen Regierung in Sachen EU-Perspektive zusätzlich auf. Auch auf die Hoffnung von Präsident Wolodymyr Selenskyj, die EU möge sozusagen dafür sorgen, dass seine Landsleute in den schwersten und dunkelsten Tagen der Nation ein Licht am Ende des Tunnels sehen, hat sich von der Leyen vorbereitet: „Zusammen bringen wir Licht in die Ukraine“, sagt sie bei ihrer Ankunft. 
Anna Kirsten
Die Ukraine ermittelt wegen Kriegsverbrechen gegen den Chef der russischen Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin. Der Wagner-Chef sei gemäß ukrainischem Strafrecht darüber informiert worden, teilt der ukrainische Generalstaatsanwalt Andrij Kostin mit. „Der Leiter dieser Gruppe ist unmittelbar verantwortlich für Tausende Kriegsverbrechen. Er räumt seine Rolle in dem Krieg gegen die Ukraine öffentlich ein und löst mit Erlaubnis des Kreml Personalprobleme mit der Rekrutierung tausender Häftlinge", so Kostin.
Alexa Kuszlik
Alexa Kuszlik
Die von Russland installierte Verwaltung der Krim hat zahlreiche ukrainische Politiker und Geschäftsleute enteignet. Insgesamt hätten die Behörden nach eigenen Angaben rund 500 Immobilien auf der Halbinsel verstaatlicht, darunter auch Banken sowie Tourismus- und Sportstätten. Das Dekret richte sich gegen „Komplizen des Kiewer Regimes“, erklärt der Sprecher des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, auf Telegram. Die beschlagnahmten Immobilien gehörten unter anderem dem ehemaligen ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk und den Geschäftsleuten Igor Kolomoisky, Rinat Achmetow und Serhij Taruta. 
Alexa Kuszlik
Alexa Kuszlik
Die Bundesregierung hat eine Exportgenehmigung für Kampfpanzer des Typs Leopard 1 in die Ukraine erteilt. Bisher hatte sie nur die Lieferung von 14 moderneren Leopard-2-Panzer aus Bundeswehrbeständen angekündigt.
Alexa Kuszlik
Alexa Kuszlik
Russland hat Medienberichte über ein angebliches Friedensangebot aus den USA mit territorialen Zugeständnissen in der Ukraine dementiert. „Das ist eine Ente“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag in Moskau der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Zuvor hatte es Meldungen gegeben, wonach CIA-Chef William Burns ausgelotet habe, ob Russland bereit wäre, seinen Angriffskrieg gegen das Nachbarland zu beenden, wenn es dafür 20 Prozent des ukrainischen Territoriums erhielte. 
Alexa Kuszlik
Alexa Kuszlik
Norwegen will 54 Leopard-2-Panzer der neuen Generation aus Deutschland kaufen, um ältere Panzer des gleichen Modells zu ersetzen. Die norwegische Regierung kündigte am Freitag weiter an, es gebe zudem eine Option auf 18 zusätzliche Leopard-2-Panzer. Regierungschef Jonas Gahr Store sprach von einer „der schwierigsten Sicherheitslagen sei dem Zweiten Weltkrieg“ für sein Land. „Wir haben aufgrund der russischen Invasion eine ernste Situation“, sagte Store mit Blick auf den Krieg in der Ukraine. „Ich nenne das einen neuen 'Eisernen Vorhang'“, fuhr er mit Verweis auf den Ost-West-Konflikt während der Zeit der deutschen Teilung fort. 
Der Auftrag an das deutsche Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann ist Teil eines 19,7 Milliarden Kronen (1,8 Milliarden Euro) schweren Verteidigungspakets, das bereits vom norwegischen Parlament verabschiedet wurde. 
Die Bestellung der Leopard-Panzer vom Typ 2A7 ermöglicht es Norwegen, seine Panzerflotte von 36 Leoparden des Typs 2A4 zu ersetzen, von denen einige an die Ukraine abgegeben werden sollen. 

Petrina Engelke
Petrina Engelke
Nach Monaten des Zögerns wollen die USA der Ukraine nun offenbar Waffen mit größerer Reichweite liefern. Wie aus Regierungskreisen am Donnerstag verlautete, werden in dem nächsten Militärhilfepaket Waffen mit ungefähr doppelter Reichweite als die bisher dem ukrainischen Militär zur Verfügung gestellten Systeme enthalten sein. Teil des auf 2,17 Milliarden Dollar veranschlagten Pakets werden sogenannte Small Diameter Bombs - Bomben mit geringem Durchmesser, SDB - sein, die als Präzisionswaffen gelten. Die neue US-Militärhilfe soll am Freitag offiziell bekanntgegeben werden, sagten Gewährsleute in Washington. 
Petrina Engelke
Petrina Engelke
Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine haben Schweden und Finnland die Aufnahme in die Nato beantragt. Die Türkei blockierte den schwedischen Beitritt. Nun drohen wiederum die USA der Türkei mit einer Blockade: Ein milliardenschwerer Verkauf von F-16-Kampfjets an die Türkei hängt nach Äußerungen einer parteiübergreifenden Gruppe von US-Senatoren von der Zustimmung Ankaras zum Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands ab

Sobald die Türkei den Beitritt der beiden Länder zur Militärallianz bewilligt und ratifiziert habe, könne der US-Kongress den 20 Milliarden Dollar schweren Verkauf der Flugzeuge erwägen, schreiben die Senatoren. Sollte Ankara den nordischen Ländern den Beitritt verweigern, würde der Verkauf der Jets in Frage gestellt. 
Petrina Engelke
Petrina Engelke
Immer wieder wirft die Ukraine Russland die Entführung von mehr als 14.000 Ukrainern aus den besetzten Gebieten vor. Für die Zahlen gibt es keine unabhängige Bestätigung. Allerdings hat eine Untersuchung der Nachrichtenagentur AP im Oktober ergeben, dass Russland Kinder gegen ihren Willen und teils mit Lügen nach Russland deportiert und dort in Familien unterbringt, ihnen die ukrainische Staatsbürgerschaft nimmt und sie zu Propagandazwecken missbraucht. Nun wirft der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Russen vor, ukrainische Kinder entführt und für sexuellen Missbrauch verkauft zu haben. Es gebe entsprechende Nachrichten in Online-Netzwerken, erklärte am Donnerstag Dmytro Lubinets. Diese enthüllten, „dass Russen ukrainische Kinder entführen und Sex-Videos mit ihnen machen“. So seien für einen Jungen, „der demnächst mit der Schule starten soll“, 250.000 Rubel (mehr als 3200 Euro) geboten worden.

Der Menschenrechtsbeauftragte des ukrainischen Parlaments postete auf Telegram einen Chat von zwei Nutzern, welche sich seinen Angaben zufolge über den Verkauf eines Jungen für Kinderpornographie austauschen. „Er wurde aus der Ukraine gebracht, von einem Kinderheim, er hat keine Verwandten“, schrieb demzufolge einer der Nutzer und bot Sex-Videos an. „Wir bringen Kleine für diese Art von Arbeit her. Er ist nicht der erste, den wir geholt haben“, fügte der Nutzer den Angaben zufolge hinzu. Die Echtheit dieses Chats konnte zunächst nicht geprüft werden.
Petrina Engelke
Petrina Engelke
Zu Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine kamen Einschätzungen zum Kampfverlauf oft von Geheimdiensten aus Großbritannien und den USA. Danach dominierten Sicherheitsexperten und pensionierte Generäle die Debatte um Frontverläufe, Strategien und Waffen. Nun meldet sich der Chef des US-Geheimdienstes CIA zu Wort: Nach Auffassung von CIA-Direktor William Burns  sind die nächsten sechs Monate für den Ausgang des Kriegs in der Ukraine entscheidend. „Der Schlüssel wird in den nächsten sechs Monaten auf dem Schlachtfeld liegen“, sagt Burns bei einer Veranstaltung der George Town University in Washington. „Wir müssen Putins Hybris erschüttern und ihm klar machen, dass er nicht nur nicht in der Lage sein wird, in der Ukraine weiter vorzurücken, sondern dass er mit jedem Monat auch mehr und mehr Gefahr läuft, das Gebiet zu verlieren, das er der Ukraine bisher illegal entrissen hat“. Putin wolle nicht ernsthaft verhandeln.
Petrina Engelke
Petrina Engelke
Mit Blick auf den EU-Ukraine-Gipfel an diesem Freitag hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine konkrete Beitrittsperspektive für sein Land gefordert. In seiner abendlichen Ansprache am Donnerstag sagte Selenskyj, eine weitere Integration in die Europäische Union würde den Ukrainern „Energie und Motivation geben, trotz aller Hindernisse und Bedrohungen zu kämpfen“.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel wollen an diesem Freitag in Kiew mit Selenskyj zusammenkommen. Die Ukraine hat seit Juni bereits den Status eines Beitrittskandidaten. Bis zu einer Mitgliedschaft dauert es in der Regel dann aber noch viele Jahre. 
Ich glaube, dass es die Ukraine verdient hat, bereits in diesem Jahr Verhandlungen über die EU-Mitgliedschaft aufzunehmen.
Petrina Engelke
Petrina Engelke
Die Bundesregierung will die Weitergabe von Leopard-1-Kampfpanzern aus Industriebeständen an die Ukraine freigegeben. Das berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am Freitag. Formal ist die Genehmigung aber noch nicht erteilt, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr.

Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ wollen Rheinmetall und die Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) Dutzende Panzer vom Typ Leopard 1 aufbereiten und könnten diese der Ukraine für den Kampf gegen Russland liefern. Dem Bericht zufolge gibt es bisher allerdings Probleme bei der Beschaffung von Munition.
Anna Kirsten
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will sich mit aller Entschiedenheit dafür einsetzen, ein Übergreifen des Ukraine-Kriegs auf andere Teile Europas zu verhindern. „Wir werden jede Eskalation vermeiden, die zu einem Krieg zwischen Russland und der Nato führt“, sagte Scholz am Donnerstagabend bei einem Bürgerdialog in Marburg. „Ein Krieg zwischen der Nato und Russland wäre furchtbar.“ Er fügte hinzu: „Wir haben die Verantwortung, alles zu tun, dass diese Eskalation nicht passiert.“

Scholz sagte in Marburg, er setze parallel zu den Waffenlieferungen weiter auf diplomatische Bemühungen und werde weiterhin mit Kreml-Chef Putin telefonieren. „Es ist mein Anliegen, diese Gespräche zu führen, weil klar ist, wie wir aus diesem Schlamassel rauskommen“, sagte Scholz. „Russland muss seine Truppen zurückziehen, damit ein fairer Frieden zwischen den Ländern möglich wird.“
Anna Kirsten
Bei ihrem Besuch in der Ukraine hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen neue Sanktionen gegen Russland angekündigt. Bis zum 24. Februar, dem ersten Jahrestag der russischen Invasion, „wollen wir ein zehntes Sanktionspaket fertigstellen“, sagte von der Leyen am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew.

Die Kommissionspräsidentin betonte, die bisherigen Sanktionen hätten der russischen Wirtschaft bereits beträchtlichen Schaden zugefügt und würden sie „um eine Generation zurückwerfen“. Allein der Preisdeckel für russisches Öl koste Moskau „etwa 160 Millionen Euro täglich“. 
Für das bereits seit Dezember in der Vorbereitung befindliche neue Sanktionspaket werden unter anderem neue Einreise- und Vermögenssperren für Verantwortliche in Russland und dem verbündeten Belarus erwartet. Bereits am Sonntag soll zudem ein Preisdeckel für russische Mineralölprodukte wie Diesel oder Kerosin in Kraft treten, über dessen Höhe Vertreter der EU-Staaten noch beraten. 
Anna Kirsten
Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace hat eine Lieferung von Kampfjets an die Ukraine nicht ausgeschlossen. Gleichzeitig mahnte Wallace am Donnerstag aber zur Geduld. „Eine Sache, die ich im vergangenen Jahr gelernt habe, ist nichts einzubeziehen und nichts auszuschließen“, sagte der Minister am Donnerstag in Portsmouth. „Das ist die einfache Realität. Wir antworten auf die jeweiligen Bedürfnisse der Ukrainer, basierend auf dem, was die Ukrainer sagen, was unsere Geheimdienste erkennen, und was wir über die Russen auf dem Schlachtfeld wissen.“

Derzeit benötige die Ukraine vor allem Artillerie, um die russischen Truppen zurückzudrängen, sagte Wallace. „Wir dürfen uns nicht mitreißen lassen. Vorige Woche haben wir Panzer gegeben, was kommt als nächstes?“ Es werde Monate dauern, ukrainische Piloten an britischen Kampfjets auszubilden, sagte der Minister. Vorrang müsse haben, die Truppen für eine Rückeroberung ukrainischen Gebiets auszubilden.
Anna Kirsten
Bei einem Festakt zum Sieg der Roten Armee über die Wehrmacht in der Schlacht um Stalingrad 1943 hat Putin Deutschland vorgeworfen, sich nun in einen Krieg mit Russland hineinziehen zu lassen. Russland könne auf die Waffenlieferungen reagieren und sich gegen deutsche Panzer wehren, drohte der Kremlchef. Was er außerdem dem Westen nach Waffenlieferungen vorwirft:
Anna Kirsten
Der EU-Rat beschließt ein siebtes Hilfspaket für die Ukraine im Wert von einer halben Milliarde Euro. Zudem gibt das Gremium 45 Millionen Euro für die Ausbildung ukrainischer Soldaten frei. „Die heutigen neuen Beschlüsse senden eine klare Botschaft an einem kritischen Zeitpunkt: Wir werden die Ukraine so lange unterstützen, wie es nötig ist“, erklärt der EU-Außenbeauftragte Josep Borell.
Christina Pulido Lopez
Christina Pulido Lopez
Der russische Präsident Wladimir Putin wird den 80. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland in Stalingrad voraussichtlich nutzen, um die Bevölkerung im Krieg gegen die Ukraine hinter sich zu versammeln. Es wird eine Rede des Präsidenten in Wolgograd, wie Stalingrad heute heißt, erwartet. Begangen wird der Jahrestag mit einer Militärparade. Tausende Menschen säumen die Straßen, um die Fahrzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg und moderne Militärfahrzeuge zu sehen. Die Erinnerung an diejenigen, die in der Schlacht von Stalingrad den Sieg über die deutschen Truppen errungen und den Wendepunkt im Krieg herbeigeführt haben, ist in Russland überaus wichtig und tief in der Bevölkerung verankert. 
Christina Pulido Lopez
Christina Pulido Lopez
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ruft die Europäische Union zu schärferen Sanktionen gegen Russland auf. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagt er, die Sanktionskampagne der EU habe nachgelassen und müsse beschleunigt werden. 
Christina Pulido Lopez
Christina Pulido Lopez
Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt hat einen Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union befürwortet. „Es geht jetzt nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie“, sagte die Grünen-Politikerin, die sich derzeit in der Ukraine aufhält, am Donnerstag im Deutschlandfunk. „Die Ukraine gehört zur europäischen Familie“, sagte Göring-Eckardt. Allerdings habe sie bei ihrem Besuch in Kiew auch „sehr deutlich“ gemacht, dass für einen EU-Beitritt bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden müssten - etwa im Umgang mit Korruption und dem Schutz von Minderheiten.

Im Juni erhielt die Ukraine den Status eines EU-Beitrittskandidaten. Verbunden sind damit auch Auflagen bei der Korruptionsbekämpfung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt angekündigt, gegen Korruption, Amtsmissbrauch und anderes kriminelles Verhalten im Staatsdienst durchzugreifen.

Auf einen Zeitpunkt für einen möglichen EU-Beitritt wollte sich Göring-Eckardt nicht festlegen und betonte: „Ich finde wir sollten weder mit Zeitdruck noch mit Langsamkeit agieren.“ Wichtig sei nun, die Ukraine dabei zu unterstützen, die Voraussetzungen für einen Beitritt zu erfüllen. 
Christina Pulido Lopez
Christina Pulido Lopez
Russlands Rolle als verlässlicher Waffenexporteur ist nach Ansicht britischer Militärexperten durch den Angriffskrieg auf die Ukraine und internationale Sanktionen beeinträchtigt. Das ging am Donnerstag aus dem täglichen Geheimdienst-Update des Verteidigungsministeriums in London hervor. „Eine Knappheit an Komponenten wird sich wahrscheinlich auf die Produktion von Ausrüstung für den Export wie gepanzerte Fahrzeuge, Kampfhubschrauber und Luftabwehrsysteme auswirken“, hieß es in der Mitteilung. Russlands Fähigkeit, Ersatzteile und Dienstleistungen für existierende Exportverträge bereitzustellen, sei wahrscheinlich für mindestens drei bis fünf Jahre eingeschränkt. 
Christina Pulido Lopez
Christina Pulido Lopez
Russland bereitet nach Ansicht ukrainischer Militärs einen neuen schweren Raketenangriff auf die Ukraine vor. Die meisten Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte seien in ihre Stützpunkte zurückgekehrt, was auf die Vorbereitung eines neuen Schlags hindeute, sagte die Sprecherin der Kommandostelle Süd in den ukrainischen Streitkräften, Natalja Humenjuk, am Donnerstag im Fernsehen. Russland überzieht seit Oktober ukrainische Städte und Infrastruktur mit schweren Raketenangriffen. Die meisten Marschflugkörper werden von Schiffen aus dem Schwarzen oder Kaspischen Meer und von strategischen Bombern abgefeuert.

Nach Angaben Humenjuks sind nur noch zehn Schiffe auf dem offenen Meer, die meisten davon U-Boote. Normalerweise seien es deutlich mehr. „Sie lassen für einige Zeit ihre Muskeln im Meer spielen, demonstrieren ihre Präsenz und Kontrolle über die Situation und fahren dann zu den Stützpunkten, wo sie sich normalerweise auf Manöver für einen massiven Raketenangriff vorbereiten“, begründete sie ihren Verdacht auf eine bevorstehende Attacke mit Erfahrungen früherer Angriffe. 
Christina Pulido Lopez
Christina Pulido Lopez
Die Republik Moldau könnte aus Sicht des russischen Außenministers Sergej Lawrow ein neues „anti-russisches Projekt“ nach der Ukraine werden. In der Republik Moldau und der Ukraine haben sich Landesteile abgespalten, die von pro-russischen Separatisten beherrscht werden. Moldau grenzt an den Westen der Ukraine an. Die Regierung in Moskau wirft dem Westen vor, sich nach Osten in das Einflussgebiet Russlands auszudehnen. Lawrow erklärt weiter, dass kein Zweifel daran bestehe, dass der Westen Georgien zu Russlands nächstem Feind machen wolle. 
Christina Pulido Lopez
Christina Pulido Lopez
Russland will nach den Worten von Außenminister Sergej Lawrow auf die Lieferung westlicher Waffen mit größerer Reichweite mit einer Verschiebung der Fronten reagieren. Die russischen Truppen würden die ukrainische Armee aus dem Grenzgebiet zu Russland verdrängen, kündigt er im Fernsehen an. Dadurch solle eine Art Sicherheitskorridor geschaffen werden.  
Christina Pulido Lopez
Christina Pulido Lopez
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen trifft in Kiew ein. „Schön wieder in Kiew zu sein, mein vierter Besuch seit der russischen Invasion“, schreibt von der Leyen auf Twitter unter einem Bild von ihrer Ankunft an einem Bahnhof der ukrainischen Hauptstadt.
Alexa Kuszlik
Alexa Kuszlik
Schon seit sechs Monaten versuchen die Russen vergeblich, Bachmut einzunehmen. Das hat die Stadt zu einem neuen Symbol ukrainischer Widerstandskraft gemacht. Aber der Preis ist hoch - auf beiden Seiten.


Christina Pulido Lopez
Christina Pulido Lopez
Bei einem Brand in einer Unterkunft für Bauarbeiter in der Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Leichen der fünf Männer seien nach den Löscharbeiten entdeckt worden, berichtete die russische Staatsagentur Tass am Donnerstagmorgen. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt.
(aku/peng/albu/rls/zim/mba/lha/juju/hebu/vek/jh/mcv/bora/boot/dni/jma/jmb/lst/akir)
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