20 Staaten als „unfreundlich“ eingestuft Russland verabschiedet neue außenpolitische Strategie

Moskau · Russland ändert seine Sicherheits- und Außenpolitik. Da das Land durch „unfreundliche Staaten“ Gefahren ausgesetzt sei, wie Außenminister Sergej Lawrow mitteilte. So sehen die Pläne aus.

Der russische Präsident Wladimir Putin leitet am Freitag eine Sitzung des Sicherheitsrates in Moskau.

Der russische Präsident Wladimir Putin leitet am Freitag eine Sitzung des Sicherheitsrates in Moskau.

Foto: AP/Alexei Babushkin

Russland hat eine neue außenpolitische Strategie verabschiedet, in welcher der Westen zur „existenziellen“ Bedrohung erklärt wird. Die neue Strategie sei durch die aktuellen „Umwälzungen im internationalen Bereich“ notwendig geworden, erklärte Präsident Wladimir Putin am Freitag. Sein Außenminister Sergej Lawrow sprach von einer Reaktion Moskaus auf die „existenzielle Natur der Bedrohungen der Sicherheit und Entwicklung unseres Landes durch Aktionen unfreundlicher Staaten“.

Moskau hat rund 20 Staaten als „unfreundlich“ eingestuft. Zu ihnen zählen unter anderen die USA, Deutschland, Großbritannien und Polen. Sie alle haben wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine massive Sanktionen gegen Moskau verhängt.

Lawrow warf konkret den USA vor, die treibende Kraft hinter „anti-russischen Vorbehalten“ in der Welt zu sein. Washington und seine Verbündeten führten einen „hybriden Krieg“ gegen Moskau.

(ele/AFP)
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