1. Politik
  2. Ausland

Argentinien sorgt sich um Präsidentin: Kirchner leidet an Hirnblutung

Argentinien sorgt sich um Präsidentin : Kirchner leidet an Hirnblutung

Ärzte haben bei der argentinischen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner eine Hirnblutung festgestellt. Sie muss einen Monat zu Hause bleiben und das mitten im Wahlkampf.

Die Mediziner verordneten der Staatschefin einen Monat Ruhe, wie Regierungssprecher Alfredo Scoccimarro mitteilte. Bei Kirchners Erkrankung handelt es sich demnach um ein sogenanntes chronisches Subduralhämatom.

Die Präsidentin hatte Mitte August ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Danach sei bei der 60-Jährigen eine Computertomographie des Gehirns durchgeführt worden, bei der keine Schäden festgestellt wurden, sagte Regierungssprecher Scoccimarro.

Die nun verordnete Ruhephase erwischt Kirchner mitten im Wahlkampf. Am 27. Oktober finden in Argentinien Parlamentswahlen statt.

(dpa)