Propaganda-Bauten in Nordkorea: Kim Jong Un besucht sein Schnee-Paradies

Propaganda-Bauten in Nordkorea : Kim Jong Un besucht sein Schnee-Paradies

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un ist berühmt für seine hochfliegenden Pläne. Nun hat er erneut Bilder für die PR-Abteilung freigegeben. Sie zeigen ihn inmitten seines Traums von einem Ski-Paradies für Nordkorea. Der Schnee allerdings fehlt noch.

Der Diktator strahlt bis über beide Backen. Inmitten seiner getreuen Offiziere ist er offensichtlich zufrieden mit den Fortschritten im Ski-Park von Masik, hoch oben im Osten Nordkoreas. Auf rund 800 Metern Höhe soll dort die Basis des neuen Ski-Ressorts liegen, auf das das Land stolz sein soll.

Dem Diktator wird nachgesagt, höchstselbst ein begeisterter Skifahrer zu sein. Schließlich verbrachte er einen größeren Teil seiner Jugend in der Schweiz.

Nun hat es den Anschein, als erfülle sich da ein Potentat einen Kindertraum: Sein eigenes Ski-Gebiet, das es bitteschön aufnehmen können soll mit St. Moritz, Kitzbühel und nicht zuletzt Pyeongchang in Südkorea. Der Nachbar und Klassenfeind im Süden hatte bekanntermaßen den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2018 erhalten. Das wollte Kim Jong Un offenbar nicht auf sich sitzen lassen.

So hat er nun ein großes Skigebiet mal eben per Dekret aus der Erde stampfen lassen. Nun wird es feierlich besichtigt. Große Hotelbauten, kilometerweise Pisten auf einer Höhe zwischen 650 bis 1300 Metern. Wirtschaftlich gilt das Projekt zwar als Wahnsinn. Aber profane Bedenken haben einen Diktator, der etwas auf sich hält, noch nie zurückgehalten.

Zwar sind die Pisten noch grün und noch längst nicht alle Bauten fertig gestellt, und auch Besucher haben die Hotels noch keine gesehen. Doch Kim Jong Un wird sicher auch ein Dekret einfallen, mit dem er diese Probleme aus der Welt befiehlt.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Kim Jong Un besucht sein Paradies

(pst)
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