Das sind ihre Gründe Sie tanzte mit Putin – Österreichs Ex-Ministerin zieht nach Russland

Die 58-Jährige erregte 2018 Aufmerksamkeit, da sie Putin zu ihrer Hochzeit eingeladen hatte und dort mit ihm tanzte. Nun zieht sie nach Russland. Was sie dazu sagt.

Karin Kneissl und der russische Präsident Wladimir Putin vertraut beim Walzer auf Kneissels Hochzeit 2018.

Karin Kneissl und der russische Präsident Wladimir Putin vertraut beim Walzer auf Kneissels Hochzeit 2018.

Foto: AP/Alexei Druzhinin

Die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl ist eigenen Angaben zufolge nach Russland übergesiedelt. Das gab die 58-Jährige, die 2018 Aufmerksamkeit erregt hatte, weil sie den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu ihrer Hochzeit eingeladen und dort mit ihm Walzer getanzt hatte, auf der Messenger-App Telegram bekannt.

Sie sei nach St. Petersburg gezogen und habe dort eine Denkfabrik gegründet, schrieb die ehemalige Politikerin. Kneissl war von 2017 bis 2019 Außenministerin, nominiert von der rechtspopulistischen FPÖ.

Zuvor habe sie seit Juni 2022 in der libanesischen Hauptstadt Beirut gewohnt, teilte sie mit. Ihre Ponys seien mit einem russischen Militärflugzeug an ihren neuen Wohnort gebracht worden. Das von ihr gegründete Gorki-Zentrum befasse sich „unter anderem mit Fragen der Energie, der Migration und neuer Allianzen - Themen, in denen ich mich gut auskenne und die auch die arabische und islamische Welt betreffen, mit der ich vertraut bin“, sagte Kneissl der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass.

(aku/dpa)
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