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IS in Syrien: Allianz fliegt Luftangriffe gegen Öl-Anlagen

IS in Syrien : Internationale Allianz fliegt Luftangriffe gegen Öl-Anlagen

US-Militärs und arabische Verbündete haben erneut Luftangriffe auf Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien geflogen. Dabei seien Ölraffinerien beschossen worden, sagte Pentagonsprecher John Kirby am Mittwochabend.

Die USA seien bei den Angriffen von Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt worden. "Die Mehrzahl der Flugzeuge dieser Mission waren Maschinen der Koalition und nicht US-Maschinen", fügte er hinzu. Alle Flugzeuge seien sicher zurückgekehrt.

Der Verkauf von Öl ist eine wichtige Einnahmequelle der Extremisten. Der IS nehme durch die Anlagen täglich rund zwei Millionen Dollar (1,56 Millionen Euro) ein, sagte Kirby in einem Interview des TV-Senders CNN.

Wie das US-Zentralkommando in Tampa (Florida) mitteilte, richteten sich die Angriffe gegen zwölf vom IS im Osten Syriens eroberte Anlagen. In der Region sei auch ein Fahrzeug der Dschihadisten beschossen worden. Erste Hinweise deuteten darauf hin, dass die Einsätze erfolgreich gewesen seien.

Die USA hatten in der Nacht zum Dienstag gemeinsam mit fünf arabischen Verbündeten erstmals ihre Angriffe auf den IS vom Irak auf Syrien ausgeweitet.

(dpa)