Irak: IS-Miliz verübt erneut Massaker - 20 Menschen hingerichtet

Irak: IS-Miliz verübt erneut Massaker - 20 Menschen hingerichtet

Während die westliche Allianz bei einem Angriff auf eine Ölraffinerie mindestens 30 IS-Kämpfer getötet hat, hat die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) hat nach offiziellen Angaben 20 Iraker gehängt, die sich dem Kampf gegen die Extremisten anschließen wollten.

Die Männer seien in der Stadt Hawidscha in der nördlichen Provinz Kirkuk hingerichtet worden, verlautete am Montag von örtlichen Behördenvertretern und aus dem Polizeigeheimdienst. Die Opfer wollten demnach paramilitärischen Einheiten beitreten, die zur Vertreibung der IS-Dschihadisten aufgebaut werden.

Auf sozialen Netzwerken im Internet tauchten Bilder von mehr als einem Dutzend Leichen auf. Die Männer sind an ihren Füßen an Masten aufgehängt. Über den Leichen prangt die schwarze IS-Flagge. In Beschriftungen der Fotos wird darauf angespielt, dass es sich bei den Toten um Schiiten handele.

Der IS hatte im vergangenen Juni weite Teile des sunnitischen Kernlandes im Irak überrannt, auch in der nördlichen Provinz Kirkuk. Die irakischen Streitkräfte haben mit Luftwaffenunterstützung einer US-geführten Allianz und Hilfe vor allem schiitischer Milizen einige Städte zurückerobern können. Vor einer Woche startete das irakische Heer seine bislang größte Offensive gegen Tikrit, die aber ins Stocken geraten ist.

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Luftangriff auf Ölraffinerie

Bei Luftangriffen der internationalen Koalition auf eine Ölraffinerie unter Kontrolle der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind im Norden Syriens mindestens 30 Menschen umgekommen. Unter den Toten seien neben IS-Anhängern auch Arbeiter der Raffinerie, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mit. Demnach flogen die USA und ihre arabischen Verbündeten zwei Angriffe auf das Gelände in Tell Abjad an der Grenze zur Türkei.

Das Bündnis bombardiert seit Monaten regelmäßig IS-Stellungen in Syrien. In Tell Abjad kontrollieren die Extremisten einen Grenzübergang zur Türkei. Der Ort liegt rund 70 Kilometer östlich der Stadt Kobane, die kurdische Einheiten Ende Januar aus den Händen der Terrormiliz befreit hatten.

Hier geht es zur Infostrecke: In diesen Ländern gibt es gefährliche IS-Ableger

(AFP)
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