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Irak: Amerikaner und Brite getötet - Rakten-Angriff Militärstützpunkt

Bei Raketenangriff : Zwei Amerikaner und ein Brite auf von US-Stützpunkt im Irak getötet

Bei einem Raketenangriff auf einen Militärstützpunkt sind am Mittwoch zwei Amerikaner und ein Brite im Irak getötet worden. US-Außenminister Mike Pompeo hat den Angriff verurteilt.

Rund ein Dutzend Menschen seien bei dem Raketenangriff auf den Militärstützpunkt verletzt worden, sagten zwei anonym bleiben wollende Vertreter des US-Militärs Reuters. Zwei Amerikaner und ein Brite wurden getötet. Es sei noch zu früh um zu sagen, von wem der Angriff auf Truppen der US-geführten Koalition für den Kampf gegen die Extremistengruppe Islamischer Staat (IS) stamme.

Das irakische Präsidialamt verurteilte den Angriff auf den Stützpunkt nördlich von Bagdad an Angriff auf die Sicherheit Iraks, ebenso der amerikanische Außenminister Mike Pompeo. Er schrieb auf Twitter: „Die für die Angriffe Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werde.“ Darin sei er sich mit dem britischen Außenminister Dominic Raab einig. Er habe mit diesem telefoniert, hieß es in einer Erklärung.

Offiziell teilte die Anti-IS-Koalition mit, rund 18 Katjuscha-Raketen seien auf dem Gelände eingeschlagen. Drei Menschen seien dadurch getötet worden. „Wir beobachten sehr genau die Lage in Camp Taji“, erklärte ein Vertreter der US-Regierung. Man werde den Ermittlungen nicht vorgreifen.

In der Vergangenheit war es zu starken Spannungen zwischen vom Iran unterstützten Milizen und den US-Truppen gekommen. Nachdem die USA den iranischen General Kassem Soleimani durch einen Drohnenangriff im Irak getötet hatten, feuerte der Iran Raketen auf einen US-Stützpunkt im Irak ab. US-Präsident Donald Trump verzichtete auf einen Gegenschlag und wendete damit eine weitere Eskalation ab.

(ala/Reuters/dpa)