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Ex-US-Präsident Donald Trump verteidigt Kapitol-Stürmer

Ex-US-Präsident : Donald Trump verteidigt Kapitol-Stürmer

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat einige seiner Anhänger verteidigt, die im Januar das Kapitol in Washington stürmten. Sie hätten „null Bedrohung“ für Abgeordnete dargestellt, die den Wahlsieg von Präsident Joe Biden bestätigt hätten.

Das sagte Trump am Donnerstag in einem Interview des Senders Fox News. Die Polizei habe die Kapitol-Stürmer „verfolgt“, während bei linken Demonstranten „nichts passiert“.

Zwar räumte Trump ein, dass die Personen, die ins Kapitol eindrangen, „dies nicht hätten tun sollen“. Doch seien „einige hineingegangen und hätten Polizisten und Wärter „umarmt und geküsst“, sagte er. „Wissen Sie, sie hatten großartige Beziehungen. Eine Menge Leute wurden reingewunken und sind dann reingegangen und wieder raus.“

Gegen mehr als 300 Personen wurden im Zusammenhang mit den Krawallen am und im Kapitol Strafverfahren eingeleitet. Behörden zufolge könnte mindestens 100 weiteren das gleiche Schicksal blühen.

Dem Sturm aufs Kapitol war am 6. Januar eine aufpeitschende Rede Trumps vor dem Weißen Haus vorausgegangen. Er forderte Anhänger auf, „wie die Teufel“ für ihn am Kongresssitz zu kämpfen. Eine Woche später leitete das Repräsentantenhaus ein Amtsenthebungsverfahren wegen Anstachelung zum Aufruhr gegen ihn ein, der Senat sprach ihn jedoch frei. Für Trump war es bereits das zweite Impeachment.

(felt/dpa)