Donald Trump wollte Ende der Russland-Ermittlungen

Bericht der "New York Times": Trump wollte Ende der Russland-Ermittlungen

Die Ermittlungen zur Russland-Affäre wurden US-Präsident Donald Trump wohl etwas zu heikel: Im Sommer soll er republikanische Abgeordnete mehrfach gedrängt haben, die Ermittlung einzustellen. Das schreibt die "New York Times.

Der Geheimdienstausschuss des Senats untersucht die Einmischung Moskaus in den US-Wahlkampf 2016 und eine mögliche Zusammenarbeit vor allem von Trumps Wahlkampflager mit Russland.

Die US-Bundespolizei FBI führt eigene Ermittlungen durch, zudem untersuchen ein Ausschuss im Repräsentantenhaus und der Justizausschuss des Senats die Russland-Verbindungen.

Der Ausschussvorsitzende Richard Burr sagte der "New York Times" zufolge, Trump habe seinen Wunsch ausgedrückt, dass die Untersuchungen so bald wie möglich beendet würden. Der Präsident habe auch andere Republikaner aufgefordert, die Ermittlungen im Senat zu einem schnellen Abschluss zu bringen, zitierte das Blatt Abgeordnete und Mitarbeiter.

  • Russland-Affäre : Donald Trump gibt brisantes FBI-Memo frei

Die demokratische Senatorin und ehemalige Ausschussvorsitzende Dianne Feinstein kritisierte Trumps Aussagen dem Bericht zufolge als unangemessen und die Gewaltenteilung verletzend.

Ein Sprecher des Weißen Hauses hingegen betonte, Trump habe nicht versucht, die Ausschussmitglieder ungehörig zu beeinflussen. Burr sagte, Trump sei vermutlich nicht bewusst, dass seine Einmischung nicht angemessen sei.

(csr)