Donald Trump vergibt "Fake News Awards" an Medien - Angeblich falsche Berichterstattung

Angeblich falsche Berichterstattung : Trump vergibt "Fake News Awards" an Medien

US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an den Medien mit der Vergabe von Preisen für seiner Darstellung nach falsche Berichterstattung verschärft. Auf der Internet-Seite der republikanischen Partei führte Trump am Mittwoch als Gewinner der von ihm selbst ausgerufenen "Fake News Awards" zehn Geschichten auf.

Auf Platz eins landete Paul Krugman von der "New York Times", weil dieser am Tag der Wahl Trumps erklärt habe, dass sich die Wirtschaft niemals von dem neuen Präsidenten erholen werde. Auf Platz elf führte Trump zudem nicht eine konkrete Geschichte auf, sondern allgemein die Berichterstattung über angebliche Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam. Dabei handle es sich womöglich um die größte Ente. Es habe keine Absprachen gegeben.

Die Medienschelte brachte Trump Kritik aus den eigenen Reihen ein. Die republikanischen Senatoren Jeff Flake und John McCain warfen ihm einen Angriff auf die freie Presse vor.

"Fire and Fury" soll verfilmt werden

Derweil soll nach dem durchschlagenden Erfolg des Buchs "Fire and Fury" eine Serie bald im TV zu sehen sein. Die Produktionsfirma Endeavor Content habe sich die Rechte an dem Stoff gesichert, berichteten der "Hollywood Reporter" und "Variety" am Mittwoch. Autor Michael Wolff wird demnach als ausführender Produzent der Serie fungieren.

Das Buch "Fire and Fury: Inside the Trump White House" (Feuer und Wut: In Trumps Weißem Haus) hatte in den USA für erheblichen Wirbel gesorgt. Trumps Anwälte hatten vergeblich versucht, das Erscheinen des Buches zu verhindern, das sich sofort zu einem Bestseller entwickelte.

"Fire and Fury" enthält zahlreiche Aussagen von wichtigen Mitarbeitern im Weißen Haus, die Zweifel an Trumps Eignung für das Präsidentenamt äußern. Eine der wichtigsten Quellen in dem Buch ist Trumps früherer Chefstratege Steve Bannon.

(felt)
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