1. Politik
  2. Ausland

Donald Trump: Dokumente zu FBI-Razzia vor möglicher Teilfreigabe​

Richter ordnet Prüfung an : Dokumente zu FBI-Razzia bei Trump vor möglicher Teilfreigabe

Mehrere Medienhäuser haben die Freigabe der Unterlagen zur Durchsuchung des Trump-Anwesens gefordert. Das FBI hat dies bislang unter dem Verweis auf weitere Ermittlungen verweigert.

Nach der Durchsuchung der Privatresidenz des früheren US-Präsidenten Donald Trump könnten Teile der Dokumente publik werden, auf deren Basis die FBI-Aktion erfolgte. Bundesrichter Bruce Reinhart wies das Justizministerium am Donnerstag (Ortszeit) an, Vorschläge für Schwärzungen der Unterlagen zu machen. Nach dem US-Recht müsse die Regierung darlegen, warum selbst eine geschwärzte Version der Dokumente nicht veröffentlicht werden sollte, sagte er. Doch hätten ihn die Argumente der Staatsanwälte nicht überzeugt. Der Richter gab ihnen nun eine Woche Zeit, eine Kopie der Dokumente mit Informationen einzureichen, die nach dem Willen der Regierung unter Verschluss bleiben sollen.

Strafrechtliche Ermittlungen gegen Trumps Ex-Anwalt Giuliani

Am 8. August hatten FBI-Agenten Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach in Florida durchsucht und etliche als streng geheim eingestufte Dokumente mitgenommen. Darunter sollen dem Vernehmen nach Akten mit heiklen Informationen gewesen sein, deren Enthüllung den Interessen der USA massiv schaden könnte.

Mehrere Medienhäuser, darunter die Nachrichtenagentur AP, hatten eine Freigabe der Unterlagen gefordert, auf die die Durchsuchung bei Trump fußten. Vermutlich enthalten die Dokumente wichtige Details über die Untersuchung des Justizministeriums zur Frage, ob Trump als streng geheim und sensibel eingestufte Regierungsakten einbehalten hat und unsachgemäß mit ihnen umgegangen ist.

(albu/dpa)