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Corona-Regeln: Maßnahmen in Belgien, Dänemark, Frankreich, Holland und Co. im Überblick

Corona-Maßnahmen im Überblick : So kämpfen Europas Regierungen gegen das Virus

Slowenen dürfen ihre Gemeinde nicht mehr verlassen, Tschechen nicht mehr nach 21 Uhr aus dem Haus, ein Land will gar seine ganze Bevölkerung einem Antigentest unterziehen – Europas Regierungen setzen auf strenge Maßnahmen, um die Verbreitung des Coronavirus zu stoppen. Eine Übersicht.

Belgien In Belgien hat die Regierung bereits eine nächtliche Ausgangssperre verfügt, dazu die Schließung von Kneipen und Restaurants und strikte Kontaktbeschränkungen. Die Regionalregierung für Brüssel schärfte dies am Wochenende noch nach. Ab Montag gilt in der Hauptstadt überall Maskenpflicht, alle Theater, Kinos, Museen, Sportstätten und Schwimmbäder werden geschlossen. Heimarbeit ist – soweit möglich – Pflicht. Die Freizeitparks müssen zunächst für die kommenden vier Wochen schließen. An kulturellen, religiösen oder anderen Veranstaltungen im Inneren dürfen maximal 40 Personen teilnehmen, solange die Corona-Regeln eingehalten werden. Krankenhäuser in einigen Regionen sind überlastet. Dutzende Ärzte und Pfleger in den Kliniken der Provinz Lüttich sind nach Angaben von Gewerkschaftern trotz Infektion mit dem Coronavirus im Dienst. „Wir müssen wählen zwischen einer schlechten und einer sehr schlechten Lösung“, sagte Philippe Devos vom belgischen Verband der medizinischen Gewerkschaften am Dienstag. Die sehr schlechte Lösung sei, Patienten gar nicht zu behandeln.

Bulgarien Um das Gesundheitssystem des ärmsten EU-Landes nicht zu überfordern, gilt seit 22. Oktober Maskenpflicht auch im Freien, wenn kein Corona-Abstand möglich ist. Regional, wie etwa im Hotspot Sofia, wurden auch in anderen Gemeinden Nachtlokale geschlossen. Die Regierung will mit Rücksicht auf die Wirtschaft einen zweiten Lockdown wie im März und April vermeiden. Bis Montag sind in dem EU-Land bei einer Bevölkerung von 6,9 Millionen Menschen aktuell 18.441 mit dem Coronavirus infiziert. Ihre Zahl übertraf erstmals seit Monaten die Zahl der Genesenen, die bei 18.354 liegt.

Dänemark Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus traten am Montag, 26. Oktober, weitere Beschränkungen in Kraft. Von nun an dürfen sich nicht mehr als zehn Personen an einem Ort versammeln. Die meisten Menschen aus Deutschland dürfen seit Samstag nur noch mit einem triftigen Grund ins Land einreisen. Ab Donnerstag wird die Maskenpflicht zudem vom öffentlichen Nahverkehr auf alle öffentlichen Räume wie etwa Supermärkte ausgeweitet. Kioske und Supermärkte dürfen nach 22.00 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen. Dänemark hat zum Ende des Monats  erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 1000 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag verzeichnet.

Finnland Im europäischen Vergleich verzeichnet Finnland relativ niedrige Infektionszahlen, doch auch im hohen Norden steigen die Corona-Werte an. Die Regierung in Helsinki legt ihren Bürger deshalb nun ausdrücklich ans Herz, zur Eindämmung des Coronavirus so weit wie möglich ins Homeoffice auszuweichen oder anderweitig dem Büro fernzubleiben. Die finnische Regierung kann Empfehlungen wie diese aussprechen, die dann aber von den einzelnen Regionen und Kommunen umgesetzt werden müssen.  Die Schulen sollen weiter offengehalten werden, sagte Bildungsministerin Li Andersson. Mit den entsprechenden Empfehlungen gebe man jedoch die Möglichkeit, auf andere Angebote wie Distanzunterricht auszuweichen. Mit etwa 50 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen steht Finnland europaweit relativ gut da und derzeit etwas besser als Deutschland.

Frankreich Seit Samstag, 24. Oktober, gilt in Frankreich die nächtliche Ausgangssperre für rund zwei Drittel der Einwohner, also rund 46 Millionen Menschen. Sie gilt in 54 Départements und im Überseegebiet Französisch-Polynesien. In den Nachtstunden dürfen die Menschen nur mit einem triftigen Grund vor die Tür. Er sei von der „Brutalität“ der Zunahme der Neuinfektionen in den jüngsten 15 Tagen überrascht, sagte Jean-François Delfraissy, der Leiter des Beratungsgremiums, am Montag dem Radiosender RTL. Delfraissy sprach von einer kritischen Lage und einer hohen Dunkelziffer bei den Neuinfektionen: „Es gibt wahrscheinlich mehr als 50.000 Fälle pro Tag. Der wissenschaftliche Rat schätzt, dass wir eher rund 100.000 Fälle pro Tag haben.“

Großbritannien Trotz der weiteren Zuspitzung der Corona-Lage in Großbritannien stoßen die Maßnahmen der Regierung auf viel Kritik und Unverständnis. Am Samstag, 23. Oktober, meldete die Statistikbehörde mehr als 23.000 Neuinfektionen. Pro 100.000 Einwohnern lag die Zahl der Neuinfektionen binnen zwei Wochen nach Angaben der EU-Seuchenbehörde (ECDC) im Vereinigten Königreich bei 383,1.

Premier Boris Johnson hatte für England kürzlich ein dreistufiges System eingeführt, in dem je nach Stufe unterschiedlich scharfe Maßnahmen gelten. In mehreren Regionen im Norden müssen Pubs und Bars teilweise schließen, außerdem sind Treffen zwischen verschiedenen Haushalten untersagt. Letztes ist auch in London der Fall.  Die Kapazität erster Kliniken etwa im Großraum Manchester ist Medienberichten zufolge erschöpft.

In Wales gibt es seit dem Wochenende sogar einen temporären Lockdown, bei dem die Gastronomie und fast alle Einrichtungen außer Supermärkten und Schulen schließen müssen. Massiven Spott gab für die Regel, in Supermärkten nur noch „essenzielle Waren“ anzubieten. Bürger äußerten in den sozialen Medien ihr Unverständnis darüber, warum etwa ein Wasserkocher oder Kinderkleidung nicht essenziell sein sollten. Der walisische Regierungschef Mark Drakeford kündigte an, die Maßnahme zu überprüfen.

Italien Im ganzen Land müssen seit Montag, 27. Oktober, alle Restaurants und Bars um 18.00 Uhr für Gäste schließen. Auch Kinos, Theater, Fitnessstudios, Bäder, Skiresorts und Konzerthallen dürfen nicht mehr öffnen. Wie Ministerpräsident Giuseppe Conte am Sonntag sagte, müssen Gesichtsmasken auch im Freien getragen werden. Davon ausgenommen sind Kinder unter sechs und Menschen, die im Freien trainieren. Die Einschränkungen sollen bis 24. November gelten. Conte vermied einen kompletten Lockdown wie im Frühjahr. Grund- und Sekundarschulen bleiben geöffnet. An weiterführenden Schulen soll der Unterricht zu 75 Prozent virtuell erteilt werden. Das könnte das Gedränge im öffentlichen Nahverkehr verringern. Die Behörden verzeichneten am Montag mehr als 17.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden in dem Land.  

Niederlande Mitte Oktober war in den Niederlanden ein Teil-Lockdown verhängt worden. Unter anderem mussten alle Gaststätten schließen, Bürger dürfen nur noch drei Gäste am Tag empfangen und sollen öffentliche Verkehrsmittel nur in dringenden Fällen nutzen. Die Niederlande gehören zu den am stärksten von der zweiten Welle der Pandemie getroffenen Länder in Europa. Am Montag, 26. Oktober, waren 10.353 Neu-Infektionen innerhalb 24 Stunden gemeldet worden.

Norwegen Die Norweger sollen wegen der auch bei ihnen steigenden Corona-Zahlen ab Mittwoch, 28. Oktober, nicht mehr als fünf Gäste in ihren eigenen vier Wänden begrüßen. Das teilte die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg am Montag auf einer Pressekonferenz in Oslo mit. Private Zusammenkünfte an öffentlichen Orten werden zugleich landesweit auf maximal 50 Teilnehmer begrenzt; bislang lag die Grenze bei 200. Darüber hinaus werden Arbeitskräfte aus Ländern, die die EU als Risikogebiete bezeichnet, ab Samstag nicht wie bisher von der obligatorischen Zehn-Tages-Quarantäne ausgenommen. Dazu zählen laut Solberg unter anderem Polen, Frankreich und Großbritannien. Norwegen ist im Europa-Vergleich bislang mit knapp 18.000 gemeldeten Fällen und 279 Toten in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen relativ gut durch die Pandemie gekommen. In den vergangenen 14 Tagen haben die Norweger auf die Bevölkerung gerechnet nur ein Viertel so viele Neuinfektionen verzeichnet wie Deutschland. Verglichen mit dem Rest des Europäischen Wirtschaftsraums ist die Infektionszahl in dem Zeitraum in Norwegen so niedrig gewesen wie in keinem anderen Land.

Österreich Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am 26. Oktober einen zweiten Lockdown in den Raum gestellt. Sollte es nicht gelingen, den aktuell starken Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen zu stoppen, dann wäre das die Ultima Ratio, sagte Kurz in Wien. Kriterium dafür sei die Lage in den Kliniken. „Kein Land der Welt wird es zulassen, dass die Intensivmedizin überfordert wird,“ so Kurz. In Österreich ist der drohende Zusammenbruch des Gesundheitssystems gesetzliche Voraussetzung für einen Lockdown. Jüngst hatte sich Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) noch sehr zuversichtlich gezeigt, dass die bisher eingeleiteten Maßnahmen ausreichen würden, die Entwicklung unter Kontrolle zu bringen.  In Restaurants gilt eine Höchstzahl von sechs statt bisher zehn Erwachsenen pro Tisch. Bei Tanz- oder Yogakursen oder privaten Geburtstagsfeiern dürfen sich nur noch sechs Personen treffen, draußen zwölf. Bei der Ansteckungszahl pro 100.000 liegt Österreich nach ECDC-Angaben mehr als doppelt so hoch wie Deutschland.

Polen Seit Samstag, 24. Oktober, sind in dem Land alle Restaurants und Bars für einen Zeitraum von zwei Wochen geschlossen, Versammlungen mit mehr als fünf Personen sind verboten.Für alle Schüler ab der 4. Klasse wurde Fernunterricht per Computer verordnet. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren dürfen das Haus oder die Wohnung tagsüber zwischen 8.00 und 16.00 Uhr nur noch in Begleitung eines Erwachsenen verlassen. In Polen hat die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erstmals die Marke von 16.000 überschritten. Innerhalb von 24 Stunden kamen 16.300 neue Fälle hinzu, die meisten davon in der Region um die Hauptstadt Warschau (3529). Das teilte das polnische Gesundheitsministerium am Dienstag mit.

Portugal In Portugal hat es erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie mehr als 3000 Neuinfektionen gegeben. Binnen 24 Stunden seien 3270 neue Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Donnerstag, 22. Oktober, in Lissabon mit.  Für die drei am schlimmsten betroffenen Bezirke Felgueiras, Lousada und Paços de Ferreira im Norden des Landes beschloss die Regierung für zunächst eine Woche einschneidende Maßnahmen. Die rund 150.000 betroffenen Menschen dürfen das Haus nur noch mit triftigem Grund verlassen – etwa, um zur Arbeit oder zum Arzt zu fahren. In diesen Bezirken, die unweit der Metropole Porto liegen, müssen zudem alle Läden bereits um 22 Uhr schließen.

Die sozialistische Regierung von Ministerpräsident António Costa beschloss außerdem, dass alle gut 10,3 Millionen Bürger Portugals zwischen dem 30. Oktober und dem 3. November den eigenen Wohnbezirk nicht verlassen dürfen. Damit wolle man zu Allerheiligen und Allerseelen den für gewöhnlich sehr lebhaften Reiseverkehr eindämmen, hieß es. Am 2. November werde es einen offiziellen Tag der Trauer in Gedenken an die Opfer von Covid-19 geben.

Schweden Ältere Menschen in Schweden sind nicht mehr aufgefordert, sich zu isolieren. Sozialministerin Lena Hallengren sagte am Donnerstag, 22. Oktober, es gäbe keinen Grund mehr, warum für Ältere schärfere Maßnahmen gelten sollten als für den Rest der Bevölkerung.  Personen die älter als 70 Jahre sind, waren bisher aufgefordert, öffentliche Verkehrsmittel und physischen Kontakt zu anderen zu vermeiden. Außerdem sollten sie sich von Geschäften und anderen öffentlichen Orten fernhalten. Die Maßnahmen hätten einen großen Effekt gehabt, hieß es von Seiten der Gesundheitsbehörde. Doch ein Bericht habe gezeigt, dass sich die Isolation bei vielen Älteren negativ auf ihre psychische Gesundheit ausgewirkt habe. Der Staat bleibt bei seinem Kurs: die Strategie bleibt: Eigenverantwortung der Bürger statt strenge Einschränkungen. Es gibt weder Maskenpflicht noch Sperrstunden. Nachtclubs wurden allerdings mit Einschränkungen belegt. Die Zahl der Infektionsfälle hat in Schweden in den vergangenen Wochen stetig zugenommen, ist aber im Verhältnis zur Bevölkerung immer noch niedriger als in anderen Ländern.

Schweiz Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit meldete am Freitag, 23. Oktober,  den Rekordwert von 6592 gemeldeten Neuansteckungen. Gemessen an der Bevölkerung sind die Zahlen fünf mal so hoch wie in Deutschland. Am Dienstag waren es noch gut 3000 Fälle gewesen. In der Schweiz sind die Kantone für neue Maßnahmen zuständig. Mehrere haben bereits die seit 1. Oktober möglichen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen wieder verboten und andere Einschränkungen erlassen. Im Kanton Wallis müssen Gaststätten um 22.00 Uhr schließen. Versammlungen mit mehr als 15 Menschen im öffentlichen Raum sind verboten. Die Schweizer sind dazu aufgerufen, private Treffen insgesamt einzuschränken. Auch die Maskenpflicht wurde verschärft: Sie galt bisher in öffentlichen Verkehrsmitteln und wurde nun auf öffentlich zugängliche Räume wie Geschäfte, Restaurants und Museen ausgeweitet. Auch an Bahnhöfen, Flughäfen und Haltestellen müssen Schweizer Mund und Nase bedecken. Darüber hinaus legte die Regierung Unternehmen nahe, Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten zu lassen, um soziale Kontakte zu reduzieren.

Slowakei In der Slowakei dürfen Menschen seit Samstag, 24. Oktober, bis zum 1. November ihre Wohnungen nur für den Weg zur Arbeit sowie dringende Besorgungen verlassen. Am Freitag begannen Antigen-Schnelltests für die gesamte Bevölkerung, die binnen drei Wochen abgeschlossen sein sollen – immerhin rund fünf Millionen Menschen. Die Regierung in Bratislava sieht dieses Projekt als Beispiel, dem auch andere Länder Europas folgen könnten. In einer ersten Testphase seien laut Regierungschef Igor Matovic „schätzungsweise an die 6000 potenzielle Verbreiter des Virus entdeckt worden, die unter normalen Umständen gar nicht hätten auffallen können“. Medizinstudenten und Gesundheitspersonal waren aufgerufen, freiwillig mitzuarbeiten. Zudem stellt die Armee für die nächsten Massentests rund 8000 Soldaten. Verteidigungsminister Jaroslav Nad schloss nicht aus, dass die flächendeckende Testung des gesamten Landes noch scheitern könnte.

Slowenien Wegen stark steigender Zahlen bei den Neuinfektionen schränkt Slowenien die Bewegungsfreiheit seiner Bürger weiter ein. Ab dem 27. Oktober dürfen Bürger die eigene Gemeinde ohne triftigen Grund nicht mehr verlassen, wie Ministerpräsident Janez Jansa über Twitter mitteilte. Die Regelung gilt zunächst für sieben Tage. Sie könne von da an in jenen Regionen zurückgenommen werden, in denen die Ansteckungszahlen sinken, fügte Jansa hinzu.

Schon seit einer Woche sind Bewegungen zwischen den zwölf Regionen des Landes nicht mehr erlaubt. Ebenfalls seit einer Woche gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 21.00 bis 06.00 Uhr. Seit dem Wochenende sind Geschäfte – außer etwa Lebensmittelläden – und Hotels geschlossen.

Das kleine EU-Land mit zwei Millionen Einwohnern kämpft mit einem besonders heftigen Infektionsgeschehen.  Die Anzahl der nachgewiesenen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen 14 Tagen gaben die Behörden am Sonntag mit 682 an.

Spanien Mit der Ausrufung des sogenannten Alarmzustandes, der dritthöchsten Notstandsstufe, verhängte die Regierung am Montag, 26. Oktober, in Madrid fast im ganzen Land auch eine nächtliche Ausgehsperre. Lediglich die im Kampf gegen Corona zuletzt erfolgreichen Kanarischen Inseln sind davon ausgenommen. Nur unter dem Notstand darf die Regierung die Bewegungsfreiheit der Bürger in Spanien einschränken. Er gilt zunächst für zwei Wochen. Zudem wurden im ganzen Land Versammlungen von mehr als sechs Personen, die nicht im selben Haushalt leben, untersagt. Im Rahmen des Notstands dürfen die Regionen ihr gesamtes Gebiet, einzelnen Gemeinden oder Stadtteile abriegeln und andere Einschränkungen anordnen, ohne befürchten zu müssen, dass die Justiz diese Maßnahmen kippt.