Boris Johnson: Britischer Ex-Außenminister blamiert sich in BBC-Doku

Britischer Ex-Außenminister : Boris Johnson blamiert sich in BBC-Doku

Boris Johnsons rotzige Verpeiltheit ist legendär. Ein Auftritt des britischen Ex-Außenministers in einer BBC-Doku setzt allerdings neue Maßstäbe. Die surreale Szene könnte von Loriot stammen - und verbreitet sich jetzt als Viralhit im Netz.

„Was ist im Zweiten Weltkrieg gewesen? Was haben wir nochmal im Zweiten Weltkrieg gemacht?“ - Boris Johnson kommt nicht drauf. Wie war das nochmal mit den Portugiesen damals? Irgendwie neutral, oder? Und ist Portugal jetzt eigentlich der viertgrößte Handelspartner Großbritanniens? Oder war es doch umgekehrt?

Gut: Dass man nicht immer alle Fakten auf dem Zettel hat, zwischendurch mal eben was bei Wikipedia nachlesen muss - das kennt jeder, ist ja keine Schande. Blöd ist nur, wenn man der amtierende britische Außenminister ist und gerade ein Imagevideo für Twitter drehen will, beim Besuch in - Portugal.

Diese und andere Szenen von nahezu loriotesker Komik fördert jetzt eine Doku-Reihe des britischen Senders “BBC Two“ zutage. Für „Inside the Foreign Office“ hatte Filmemacher Michael Waldman ein Jahr lang Einblick in die Arbeit des Außenministeriums - und das schloss den damaligen Ressortchef ein.

Johnson, ehemals Bürgermeister von London, amtierte unter Theresa May als Außenminister. Er gilt als besonders brachialer Brexit-Befürworter, Anfang Juli 2018 trat er von seinem Posten im Kabinett zurück.

Der Ausschnitt mit den Twitter-Videos, zu denen Johnson laut BBC von seinen Mitarbeitern ermutigt worden war, macht jetzt als Viralhit die Runde im Netz. In den sozialen Medien sorgt der Clip für Reaktionen zwischen Erheiterung und Entsetzen (“Oh my God! OH MY GOD!!!“). Die treffendste Einordnung indes stammt wohl von Twitter-User Marino Castiglione:

(rls)