Australien holt Kinder von getöteten IS-Kämpfern zurück

Auch Mütter gestorben : Australien holt acht Kinder von getöteten IS-Kämpfern aus Syrien

Die Kinder zweier in Australien geborenen IS-Kämpfer werden nach deren Tod zurück in die Heimat geholt. Einen genauen Zeitplan über die Rückholaktion gibt es noch nicht.

Australiens Regierung hat acht australische Kinder zweier getöteter IS-Kämpfer aus Syrien bringen lassen. Sie befänden sich nun in der Obhut australischer Regierungsvertreter, teilte Premierminister Scott Morrison am Montag mit. Wann die Kinder nach Australien geholt werden könnten, sagte er nicht.

Medienberichten zufolge handelt es sich um die fünf Sprösslinge und Enkelkinder des in Sydney geborenen und für schuldig befundenen Terroristen Khaled Sharrouf sowie um drei Kinder des IS-Kämpfers Yasin Rizvic aus Melbourne. Beide Männer und deren Frauen starben im Syrien-Konflikt.

Laut einem Bericht der Zeitung „The Australian“ wurden die Kinder zunächst von einer Hilfsorganisation in den Irak gebracht. Es ist das erste Mal, dass Australien in einer konzertierten Aktion Menschen aus der Konfliktzone bringen lässt.

(mja/dpa)
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