Annalena Baerbock in Griechenland und der Türkei U-Boote, Inseln und andere Konflikte

Athen/Istanbul · Annalena Baerbock betritt mit ihren Besuchen in Griechenland und der Türkei schwieriges Gelände. Die beiden Nato-Partner stehen sich misstrauisch bis feindselig gegenüber. Dabei bräuchte die Allianz wegen des Ukraine-Krieges maximale Geschlossenheit.

Griechenland: Annalena Baerbock führt politische Gespräche
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Griechenland-Reise - Annalena Baerbock besucht Flüchtlingslager und gedenkt Opfern des Zweiten Weltkriegs

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Foto: dpa/Annette Riedl

Annalena Baerbock ist jetzt in einer kritischen Zone. Neben ihr steht der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu. Es geht um griechische Inseln, um die Ukraine, um türkische Drohnen für Russland, um U-Boote, um die Nato. Viel Stoff für Konflikte. Bis zum Mittag war sie noch in Athen, nachmittags Flug nach Istanbul, spätabends dann Weiterreise nach Ankara. Drei Städte und zwei Länder an einem Tag. Es ist der Takt einer Außenministerin. Annalena Baerbock ist auf Pendeldiplomatie unterwegs in Griechenland und in der Türkei – zwei Länder, die zwar Alliierte in der Nato sind, aber trotzdem nicht miteinander klarkommen. Sie stehen sich misstrauisch bis feindselig gegenüber, sie streiten über Gebietsansprüche und um Erdgas im östlichen Mittelmeer.