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Angriff auf Pakistans Börse in Karachi

Terror in Karachi : Mindestens sieben Tote nach Angriff auf Pakistans Börse

Mit Handgranaten und Sturmgewehren bewaffnete Attentäter greifen die Börse in der Hafenstadt Karachi an. Sie haben auch Proviant dabei, planten offenbar eine längere Besetzung. Die Polizei schreitet aber schnell ein.

Bei einem Terrorangriff auf die Börse im pakistanischen Karachi sind mindestens drei Menschen und alle vier Angreifer getötet worden. Bei den Opfern handele es sich um zwei Sicherheitskräfte und einen Polizisten, teilte die Polizei am Montag mit. Ein Sonderkommando wurde schnell am Tatort eingesetzt und sicherte das Börsengebäude ab.

Die Angreifer seien mit Handgranaten und Sturmgewehren bewaffnet gewesen, hieß es. Sie hätten am Eingang das Feuer eröffnet und seien dann auf das Gelände eingedrungen, teilte ein Polizist vor Ort mit, Rizwan Ahmend. An ihren Leichen seien Essensvorräte gefunden worden; offenbar hätten sie eine längere Besetzung des Gebäudes geplant gehabt. Der Börsenmakler Yaqub Memon sagte der Nachrichtenagentur AP, dass er und andere während des Angriffs in ihren Bürozimmern Schutz gesucht hätten.

Lokale Fernsehsender zeigten Aufnahmen von schwer bewaffneten Einsatzkräften vor dem Gebäude.

Der Polizeisprecher Shazia Jehan sagte, auch ein Team von Bombenentschärfern sei im Einsatz, um Sprengsätze aus dem Gebäude zu entfernen. Mehr Informationen über die Angreifer gab es zunächst nicht. Aufständische Gruppen bekannten sich vorerst nicht zu der Tat.

Die Börse in Karachi ist Pakistans größte und älteste, sie gehört heute zu den Börsen in Islamabad und Lahore. Das Gebäude liegt im Herzen des Finanzbezirks von Karachi. In der Gegend befinden sich auch die Zentralbank von Pakistan und mehrere nationale und internationale Geldinstitute.

(lukra/dpa)