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Al-Qaida-Chef Muhsin al-Fadli ist in Syrien getötet worden

Militärschlag in Syrien : USA melden Tötung eines Al Quaida-Chefs

Der Chef der Terrorgruppe Chorasan, Muhsin al-Fadli, ist nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums bei einem Militärschlag in Syrien getötet worden. Chorasan ist eine kleine, aber als hochgefährlich eingeschätzte sunnitische Terrorgruppe, die von Al Quaida-Veteranen gegründet wurde.

Sie ist eng mit der im syrischen Bürgerkrieg kämpfenden Al-Nusra-Front verwoben. Al-Fadli sei am 8. Juli in einem Auto bei Sarmada unterwegs gewesen, als er getötet worden sei, berichtete der Pentagon-Sprecher Hauptmann Jeff Davis am Dienstag.

Chorasan plane in Syrien Anschläge auf die USA und ihre Verbündeten. Al-Fadli sei einer der wenigen gewesen, die vorab von den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington informiert gewesen seien.

Al-Fadlis soll unter dem Dach der Chorasan Dschihad-Veteranen aus Pakistan, Afghanistan, Nordafrika und dem Jemen vereint haben. Er soll ein enger Mitarbeiter des - später von einem US-Militärkommando getöteten - Al Quaida-Gründers Osama bin Laden gewesen sein. Davis zufolge war Al-Fadli auch mitverantwortlich für die Angriffe 2002 auf US-Marines in Kuwait und auf das französische Schiff "Limburg".

(dpa)