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Mali: Al Qaida bekennt sich zum Mord an Journalisten

Mali : Al Qaida bekennt sich zum Mord an Journalisten

Die Extremistengruppe Al Qaida im Islamischen Maghreb (AQMI) hat sich zu der Ermordung von zwei französischen Journalisten in Mali bekannt. Das Attentat sei eine Reaktion auf die "Verbrechen Frankreichs gegen die Malier und den Einsatz der afrikanischen und internationalen Truppen gegen die Muslime in Azawad", hieß es in einer Erklärung, die am Mittwoch von der mauretanischen Nachrichtenagentur Sahara Medias veröffentlicht wurde.

Azawad ist der Name der hauptsächlich von Tuareg bewohnten Region im Norden Malis. Ghislaine Dupont und Claude Verlon vom Sender Radio France Internationale (RFI) waren am Samstag nach einem Interview mit einem Anführer der Tuareg-Rebellen in der Stadt Kidal entführt und erschossen worden. Nach Angaben der malischen Sicherheitsbehörden wurden inzwischen mehr als 30 Verdächtige festgenommen.

(AFP)