Neue Studie der Vereinten Nationen: 828 Millionen Menschen leben in Slums

Neue Studie der Vereinten Nationen: 828 Millionen Menschen leben in Slums

Rio de Janeiro (RPO). Wegen des rasanten Bevölkerungswachstums und der Landflucht leben den Vereinten Nationen (UN) zufolge immer mehr Menschen in Elendsvierteln.

In den vergangenen zehn Jahren sei die Zahl der Slum-Bewohner weltweit um 55 Millionen auf insgesamt fast 828 Millionen gestiegen, teilten die UN am Freitag mit. Zwar sei es im selben Zeitraum rund 227 Millionen Menschen gelungen, vor allem in Boom-Ländern wie China, Indien und Brasilien in bessere Lebensverhältnisse aufzusteigen.

Doch insgesamt komme dieser Effekt wegen des Bevölkerungswachstums und des Umzugs vieler Landbewohner in die Städte nicht zum Tragen. Sollte ein entschlossenes Handeln ausbleiben, dürften in zehn Jahren fast 890 Millionen Menschen weltweit in Armenvierteln leben, warnten die UN.

(RTR/csi)