Buenos Aires: Argentinien intensiviert Suche nach U-Boot

Buenos Aires: Argentinien intensiviert Suche nach U-Boot

Bei der Suche nach einem vermissten U-Boot sind die Anstrengungen nach argentinischen Angaben intensiviert worden. Laut Marine ereignete sich in zeitlicher und räumlicher Nähe zum Verschwinden des argentinischen U-Boots am 15. November eine Explosion. Die internationale Suche gehe aber weiter, sagte Marinesprecher Enrique Balbi. Russland schicke ein Transportflugzeug. Zudem werde im Hafen von Comodoro Rivadavia in Patagonien ein Schiff umgerüstet, damit es eine Rettungskapsel der US-Marine zu dem Gebiet bringen kann. Argentinische Marineangehörige sind besorgt, dass der Besatzung der "Ara San Juan" der Sauerstoff ausgehen könnte, falls sie unter Wasser ist, selbst wenn das U-Boot intakt ist.

Die "Ara San Juan" war von Ushuaia in Feuerland ausgelaufen. Bei der letzten Funkverbindung hatte der Kapitän eine Panne der Batterien gemeldet. Das Boot hat einen diesel-elektrischen Antrieb. Die Meerestiefe in der Gegend variiert zwischen 200 und 3000 Metern, da dort der Rand des unterseeischen Kontinentalhangs verläuft. Ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug und ein Mini-U-Boot der US-Navy sollen den Meeresgrund bis auf eine Tiefe von 600 Metern nach der "Ara San Juan" absuchen.

(ap)