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Lieferservice für türkische Lebensmittel in Düsseldorf - so funktioniert Liefertürke

Düsseldorf-Podcast "Rheinpegel" : Die Woche in Düsseldorf - jetzt zum Hören

Wie überlebt Düsseldorf die Zukunft? Was hat Thomas Geisel mit Gerhard Schröder gemeinsam? Und wie kann man sich türkische Lebensmittel nach Hause liefern lassen? Diese Fragen beantworten wir in dieser Episode unseres Düsseldorf-Podcasts.

Jede Woche drei Themen, die Düsseldorf bewegen - das ist der Rheinpegel-Podcast. Diesmal:

"Düsseldorf - Stadt der Zukunft": Die Ideen der IHK

Das Klima heizt sich auf. Corona wird nicht die letzte Pandemie gewesen sein. Die Gesellschaft wird immer älter. Und all die vielen, vielen Server fressen superviel Strom - wo soll der eigentlich herkommen? 

Die Probleme werden nicht weniger - glaubt zumindest die IHK. Die Frage ist: Wie schafft eine Stadt wie Düsseldorf, gute Lösungen für die Zukunft zu finden? Resilienz heißt das Stichwort - Widerstandskraft. Das wünscht sich die Industrie- und Handelskammer für Düsseldorf. Und hat deshalb hat sie ein Jahr lang mit Unternehmern und Stadtplanern beratschlagt und geworkshopt. Das Ergebnis ist eine Broschüre mit dem Titel "Die Stadt der Zukunft”.

Kostenpflichtiger Inhalt Da stehen viele generelle Dinge drin, ein paar strukturelle und auch einige konkrete. Zum Beispiel schlägt die IHK einen unterirdischen Zug vor, der Waren und Güter auf Paletten durch Düsseldorf transportiert - um die Straße zu entlasten. Müsste man natürlich erst mal einen Tunnel graben. Sie schlägt vor, aus dem Bahnhof Bilk eine Art zweiten Hauptbahnhof zu machen, der an die Wehrhahnlinie angeschlossen ist und für die Pendler aus dem Linksrheinischen das Tor zur Stadt werden könnte. Eine andere Idee wäre, am Carlsplatz die Dächer als Urban-Gardening-Flächen zu benutzen. Das Gemüse, das dort angebaut wird, könnte direkt auf dem Markt verkauft werden.

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Wie realistisch ist das alles? Das haben RP-Lokalchefin Nicole Lange und Helene Pawlitzki nach einer Pressekonferenz zwei Menschen von der IHK gefragt, die maßgeblich am Projekt beteiligt waren: Marion Hörsken (IHK Geschäftsführerin Branchenbetreuung) und Marcel Abel (Vizepräsident der IHK).

Kritik an Thomas Geisel wegen Ukraine-Blog-Beitrag

Die SPD hat aktuell ein Problem. Mindestens ein Image-Problem. Sie steht im Ruf, zu Russland-freundlich zu sein. Und deshalb Maßnahmen zu blockieren oder zu spät umzusetzen, die der Ukraine helfen könnten. Beispielsweise die Lieferung von Panzen und anderen schweren Waffen. Oder den Verzicht auf russisches Gas. 

Ein SPD-Mitglied, das vergangene Woche ganz besonders in der Kritik stand, kommt aus Düsseldorf. Thomas Geisel war bis 2020 Oberbürgermeister. Jetzt hat er kein Amt mehr - aber Sozialdemokrat ist er natürlich immer noch. Und äußert sich auch gelegentlich zu politischen Themen.

Auch zur Außenpolitik. Unter der Überschrift "Es reicht, Herr Melnyk" hat  Geisel in seinem Blog der Ukraine unter anderem eine "Genozid-Rhetorik" vorgeworfen, die die Zahl der Kriegsopfer höher erscheinen lasse. Dadurch steige der Druck, Waffen zu liefern. Selbstverständlich sei jedes zivile Opfer eines Krieges eine Tragödie und eines zu viel, hat Geisel in dem Eintrag geschrieben. "Aber werden durch die ukrainische Genozid-Rhetorik nicht letztlich die Kriegsverbrechen von Srebrenica, My Lai und Babiyar (Babyn Jar), um nur einige zu nennen, und vielleicht auch die Bombennacht von Dresden, der angeblich 30 000 Menschen zum Opfer fielen, bagatellisiert?"

Seine Kritik richtet sich dabei auch gegen den ukrainischen Botschafter in Deutschland, Andrej Melnyk. Den wird das nur in seiner sehr kritischen Haltung zur SPD bestätigen. Er hat sich ja in der Vergangenheit ihr gegenüber recht undiplomatisch geäußert.

Geisel schreibt, dass Waffenlieferungen nur schlimmer machen würden. Er findet es deshalb nicht richtig, moralischen Druck auf Deutschland aufzubauen. Seine Strategie wäre, kurz zusammengefasst: Mit Russland im Gespräch bleiben - wenn auch nicht unbedingt mit Wladimir Putin, den auch Geisel nicht mehr für einen vertrauenswürdigen Gesprächspartner hält. Er setzt also auf die Zeit nach Putin. Wann immer das sein mag.

Die Kritik an Geisel war scharf. Sie kam von der CDU, von den Grünen - und auch aus den eigenen Reihen

Uwe-Jens Ruhnau, Chefreporter der Lokalredaktion Düsseldorf, hat sich intensiv mit dieser Geschichte befasst. Kostenpflichtiger Inhalt In seinem Kommentar nennt er Thomas Geisel den "Schröder” der Düsseldorfer SPD. Sein Hauptproblem sei, dass er die Wahlniederlage offenbar noch nicht verdaut habe und sich immer noch gern einmische.

Neu in Düsseldorf: Liefertürke

Türkische und internationale Supermärkte haben ein superspannendes Sortiment: frisches Obst und Gemüse, oft zum günstigen Preis. Richtig gute Oliven. Pul Biber und Sumak. Fladenbrot und Sesampaste. Bulgur im Kilosack. Und so weiter. 

Sogar in Düsseldorf gibt es aber Viertel ohne internationale Läden. Zum Glück sind die nicht abgeschnitten von der Versorgung mit türkischen Lebensmitteln - nicht mehr. Der Sema-Supermarkt liefert jetzt ins ganze Stadtgebiet, mithilfe der Plattform Liefertürke. Ein Start-up aus Köln, das sich diese Woche in Düsselorf vorgestellt hat. RP-Journalistin Lilli Stegner war dabei.

Wohin liefert Liefertürke in Düsseldorf?

Liefertürke liefert (Stand April 2022) nach eigenen Angaben ins gesamte Düsseldorfer Stadtgebiet, außerdem nach Hilden, Neuss, Krefeld und Köln.

Wie hoch sind die Liefergebühren bei Liefertürke?

Die Lieferung via Liefertürke ist für Kundinnen und Kunden kostenlos.

Was kann ich in Düsseldorf bei Liefertürke bestellen?

Der Sema-Supermarkt aus Wersten liefert via Liefertürke.de Fleisch, Obst und Gemüse, Feinkost, Lebensmittel, Süßes ujnd Salziges, Getränke sowie Haushalts- und Drogerieartikel.

Kann ich in Düsseldorf halal-zertifiziertes Fleisch liefern lassen?

Ja, nach eigenen Angaben verwendet die Metzgerei des Sema-Supermarkts ausschließlich Rind-, Kalb- und Putenfleisch aus Halal-zertifizierter Schlachtung, das über Liefertürke.de bestellt werden kann.

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Jede Woche sprechen unsere Düsseldorf-Podcaster über mindestens drei Themen, die für die Landeshauptstadt gerade besonders wichtig sind. Von Stadtpolitik bis zu neuen Restaurants, von der Verkehrswende bis zu aufsehenerregenden Kriminalfällen: Was in Düsseldorf passiert, findet sich im Rheinpegel-Podcast wieder. Wir erklären Hintergründe, sprechen mit Entscheidern und erzählen besondere Geschichten. Für alle, die wissen wollen, was die schönste Stadt am Rhein bewegt.

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