"Bayern"-Song als Vorlage: Yeti Girls parodieren die Toten Hosen

"Bayern"-Song als Vorlage: Yeti Girls parodieren die Toten Hosen

Hamburg (dpa). Die Monheimer Popband Yeti Girls schießt scharf gegen die Düsseldorfer Toten Hosen. Auf ihrer Internetseite www.yetigirls.de lässt die Gruppe, in der trotz des femininen Namens nur Männer spielen, eine Parodie auf den Toten-Hosen-Song "Bayern" hören.

Mit dem Bayernlied, das sich lange in den deutschen Charts hielt, hatten die Toten Hosen ihre Abscheu vor dem Fußballverein Bayern München ausgedrückt und dabei Zeilen verwandt wie "Was für Eltern muss man haben, um so verdorben zu sein, einen Vertrag zu unterschreiben, bei so einem Scheißverein." Dafür bekommen sie nun von den Yeti Girls die Quittung, denn die dichten analog zum Bayernlied: "Was für Drogen muss man nehmen, um eine Compact Disc aufzunehmen, mit diesem Scheißverein. Lieber geh ich zu Bon Jovi, oder in die FDP, als mich selbst so wegzuschmeißen und zu den Toten Hosen zu gehen. Es kann so viel passieren, es kann so viel geschehen, ganz egal wie hart mein Schicksal wär - ich würde niemals zu den Toten Hosen gehen."

Die Yeti-Girls-Parodie dürfte gleich der zweite Schicksalsschlag für die Toten Hosen sein. Derzeit pausiert die Band zwangsweise, da sich Sänger Campino beim Auftritt am Nürburgring zu Pfingsten einen Kreuzbandriss zuzog und diesen nun auskurieren muss In der Düsseldorfer Stadtillustrierten "Überblick" sagte der Sänger, der sein Bein nach eigenem Bekunden derzeit täglich vier Stunden trainiert und komplett auf Alkohol verzichtet: "Das dauert nach der Operation mindestens ein halbes Jahr bis ich wieder halbwegs vernünftig laufen kann. Vielleicht sogar länger."

(RPO Archiv)