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WhatsApp Update: Künftig sollen Nutzer diese Info verbergen können

WhatsApp Neuerung : Diese Information sollen Nutzer künftig verbergen können

Der Messaging-Dienst Whatsapp soll gerade an einer neuen Funktion arbeiten, mit der sich der Online-Status in Zukunft verbergen lassen soll. Nutzer sehnen sich schon seit Längerem nach der Option, da sich Stalking damit besser abwenden lässt.

Nachdem der Messaging-Dienst WhatsApp in den letzten Wochen bereits einige neue Funktionen einführte, etwa die Option mit Emojis auf Nachrichten zu reagieren oder die Erweiterung der Teilnehmeranzahl in Gruppenchats, sickern weiterhin viele Änderungen durch, die Whatsapp scheinbar gerade entwickelt und testet.

Zuletzt kündigte der Infodienst Wabetainfo an, dass es bald möglich sein soll, bereits versendete Nachrichten nachträglich zu bearbeiten. Nun arbeitet das Unternehmen dem Portal zufolge an einer weiteren Funktion. Künftig soll es Nutzern demnach möglich werden, ihren Online-Status zu verbergen.

Bei WhatsApp besteht aktuell nur die Möglichkeit, einzustellen, wer die Anzeige „Zuletzt online“ sehen darf. Dabei lässt sich zwischen vier Auswahlmöglichkeiten wählen: „Jeder“, „Meine Kontakte“, „Meine Kontakte außer...“ und „Niemand“. Wer seinen Zeitstempel hierbei nicht teilt, kann diese Anzeige auch bei anderen nicht sehen.

Bei dem Online-Status gibt es diese Option derzeit nicht: Ist ein Nutzer online, kann auch jeder sehen, dass er online ist. Das soll sich nun auf Useranfrage hin ändern, da WhatsApp-Nutzer seit längerer Zeit beklagen, dass die Sichtbarkeit der WhatsApp-Aktivität zum Stalking einlädt und als störend empfunden wird.

Künftig soll unter dem Einstellungsmenü „Datenschutz“ bei dem Reiter „Zuletzt Online“ offenbar ein zusätzliches Auswahlfeld für „Online“ verfügbar werden. Dort können Nutzer dann zwischen „Jeder“ und „Dieselben Einstellungen wie bei Zuletzt online“ wählen. Wer seinen Online-Status verbergen möchte, muss also auch seinen Zuletzt-Online-Status verbergen.

Laut Wabetainfo befindet sich die Funktion derzeit allerdings noch in der Entwicklungsphase, ob und wann sie also für alle Nutzer zugänglich wird, ist noch unklar.

(hf)