Trotz neuester Rückschläge: Russland will bemanntes Schiff zur ISS schicken

Trotz neuester Rückschläge : Russland will bemanntes Schiff zur ISS schicken

Trotz des ungelösten Problems mit der außer Kontrolle geratenen Mars-Sonde Phobos-Grunt will Russland am Montag ein bemanntes Raumschiff zur Internationalen Raumstation ISS schicken.

Sojus TMA-22 mit den Russen Anton Schkaplerow und Anatoli Iwanischkin sowie dem Amerikaner Dan Burbank an Bord soll um 8.14 Uhr Moskauer Zeit (5.14 Uhr MEZ) vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) abheben, teilte die Raumfahrtagentur Roskosmos mit. Die Ankopplung ist für Mittwoch geplant.

Die drei Astronauten versicherten auf einer Pressekonferenz vor dem Start, dass sie volles Vertrauen in die Zuverlässigkeit der russischen Technik hätten. Mit Schkaplerow, Iwanischin und Burbank erreicht die 29. ISS-Besatzung wieder ihre Soll-Zahl von sechs Mitgliedern. Derzeit arbeiten nur der Amerikaner Mike Fossum, der Russe Sergej Wolkow und der Japaner Satoshi Furukawa auf der Umlaufbahn.

(DAPD)
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