"Esrange" wird auf 220.000 Quadratmeter ausgebaut: NASA nutzt schwedische Startbasis für Forschungsballons

"Esrange" wird auf 220.000 Quadratmeter ausgebaut: NASA nutzt schwedische Startbasis für Forschungsballons

Stockholm (rpo). Die US-Raumfahrtbehörde NASA nutzt künftig eine schwedische Abflugbasis zum Start von Forschungsballons. Von der Station Esrange werden ab kommendem Jahr jeden Sommer Ballons mit bis zu drei Tonnen schweren Teleskopen zu Erkundungsexpeditionen abheben.

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p class="text"><P>Stockholm (rpo). Die US-Raumfahrtbehörde NASA nutzt künftig eine schwedische Abflugbasis zum Start von Forschungsballons. Von der Station Esrange werden ab kommendem Jahr jeden Sommer Ballons mit bis zu drei Tonnen schweren Teleskopen zu Erkundungsexpeditionen abheben.

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p class="text">Das sagte der Leiter der Startbasis, Olle Norberg, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP sagte.

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p class="text">Die schwedische Raumfahrtbehörde als Eigentümerin von Esrange investiert nun zehn Millionen Kronen (rund 1,1 Millionen Euro), um die Fläche des Startplatzes auf 220.000 Quadratmeter zu vergrößern und damit nahezu zu verdoppeln. Esrange Der Ort liegt im schwedischen Teil Lapplands, etwa 200 Kilometer nördlich vom Polarkreis.

Norberg sagte, er sei "außerordentlich glücklich" über die Entscheidung der NASA. Weitere Länder hätten bereits Interesse an der Nutzung des Startplatzes bekundet. Die NASA will die Ballons laut Norberg vor allem zur Forschung in Astronomie und Astrophysik einsetzen. Die heliumgefüllten Ballons können den Angaben zufolge bis zu 40 Kilometer aufsteigen. Innerhalb einer Woche sollen sie jeweils bis nach Alaska fliegen und dort landen. Esrange ist die größte Abflugbasis für solche Ballons in Nordeuropa.

(afp)
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