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Raumstation: ISS muss Satellitentrümmern ausweichen

Raumstation : ISS muss Satellitentrümmern ausweichen

Mit einem Ausweichmanöver im Weltall hat die Internationale Raumstation ISS eine drohende Kollision mit Trümmern eines chinesischen Satelliten verhindert.

Die sechs Crew-Mitglieder auf dem Außenposten der Menschheit hätten ihre Flugbahn mit Hilfe von Düsen um 1,7 Kilometer angehoben. Das teilte das Flugleitzentrum bei Moskau nach Angaben der Agentur Itar-Tass in der Nacht zu Sonntag mit. Die Bruchstücke des 2007 zerstörten Satelliten Fengyun-1C waren gefährlich nahe an die ISS in rund 350 Kilometern Höhe herangerast.

Die Station war in den vergangenen Jahren öfter zu Ausweichmanövern wegen Weltraumschrotts gezwungen. Zu Schäden kam es bisher nicht. Immer wieder warnen Experten vor möglichen Kollisionen. Meist sind es Teile von "ausrangierten" Satelliten und Raketen, die mit hoher Geschwindigkeit durch die Schwerelosigkeit irren.

Auf der ISS arbeiten derzeit die russischen Kosmonauten Anatoli Iwanischin, Oleg Kononenko und Anton Schkaplerow sowie die US-Astronauten Daniel Burbank und Donald Pettit und der Niederländer André Kuipers.

(dpa)