Serie: Verliebt in die Tochter des Schuldirektors

Serie: Verliebt in die Tochter des Schuldirektors

Ein Junge trifft ein Mädchen und ist sofort in love. Nur leider geht der Junge noch zur Schule, und das Mädchen ist die Tochter des Direktors. Davon erzählt eine neue Serie bei "Netflix", sie heißt "Everything Sucks!" und spielt an einer High School in den 90ern. Und weil man sich ja immer wieder gerne ansieht, wie Jungs sich etwas einfallen lassen, damit Mädchen so beeindruckt sind, dass sie schließlich lächeln, den Kopf schräg legen und "na gut" sagen, hat diese Produktion leichtes Spiel.

Man erkennt viel wieder von dem, was "Stranger Things" vorgemacht hat, aber das ist egal. Bei Retro-Serien hört man oft Selbstironie in den Dialogen, die Autoren zwinkern den Zuschauern zu, aber diese Schüler wirken echt: verstrickt in den Hader der ersten Liebe. Der Junge dreht übrigens für das Mädchen das "Wonderwall"-Video von Oasis neu. Und Musik von Talulah Gosh spielen sie auch. Muss man mögen, geht nicht anders.

(hols)