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Sommer in Deutschland​: Ventilatoren zum Abkühlen im Test​

Sommer in Deutschland : Die besten Ventilatoren zum Abkühlen im Test

Der Sommer hält Einzug in Deutschland. Temperaturen jenseits der 30 Grad sind keine Seltenheit mehr und gerade zu Hause fällt es oft schwer, die Räume kühl zu halten. Daher kann ein guter Ventilator Abhilfe schaffen. Die Testsieger im Überblick.

Bei steigenden Temperaturen in ganz Deutschland, ist es wichtig eine angenehme Raumtemperatur zu haben. Oft ist ein Ventilator dabei das Mittel der Wahl. Doch längst nicht jeder Ventilator hält, was er verspricht. Stiftung Warentest beziffert die Ventilatoren, die einen angenehmen Luftstrom erzeugen, auf zwei Drittel. Bei Preisen zwischen 20 und mehreren hundert Euro sollte deshalb ganz genau hingeschaut werden.

Was macht einen guten Ventilator aus?

Neben einem konstant wehenden, angenehmen Luftstrom sollten die Rotorblätter diesen möglichst leise erzeugen. Zudem lassen sich manche Kühlgeräte nur schwerlich zusammenbauen. Beim Kauf eines Ventilators sollte auch beachtet werden, ob ein Turmventilator oder ein Standventilator die bessere Wahl ist. Ersterer wird von Stiftung Warentest empfohlen, wenn der Aufbau schnell vonstattengehen soll, oft bestechen Turmventilatoren durch ihr schickes Design. Der Aufbau eines Standventilators dagegen ist oft etwas beschwerlicher, dafür sind sie meistens in der Höhe verstellbar.

Die besten Ventilatoren im Test von Stiftung Warentest

Um die Frage zu beantworten, welcher Ventilator der beste ist, hat Stiftung Warentest insgesamt 12 Tisch-, 15 Stand- und 11 Turmventilatoren getestet. Dabei wurden vor allem die oben genannten Kriterien, also Qualität des Luftstroms, Lautstärke, der Aufbau und das Design beachtet. Zudem wurde der Sicherheitsaspekt beleuchtet: Sind die Rotorblätter kindersicher?

Den ersten Platz der Standventilatoren belegt der Meaco Fan 1056P (170 Euro) mit einer Gesamtnote von 1,8. Er schneidet besonders gut in den Kategorien Geräusch sowie Konstruktion und Sicherheit ab. Dahinter folgt der Midea FS40-16CR (Gesamtnote: 2,1, Kostenpunkt: ab 90 Euro). Bei den Tischventilatoren landet der Rowenta VU2730 (ca. 58 Euro) auf Platz eins. Er überzeugt mit einer stabilen Konstruktion und Sicherheit und einem leisen Geräusch. Mit einer Gesamtnote von 2,4 liegt er weit vor dem zweiten Platz. Der Unold 86815 Silverline (50 Euro) kommt nur auf eine Gesamtnote von 2,9. Bei den Turmventilatoren schafft es der Brandson DC-Motor WDP 304996 (Preis: 100 Euro) ganz nach vorne. Er erhielt die Gesamtnote 2,0, ist besonders leise (Einzelnote 1,4) und einfach aufzustellen. Dahinter folgt der Honeywell HYF290E4 (ca. 70 Euro) mit einer Note von 2,3.
Den gesamten Testbericht gibt es auf der Homepage von Stiftung Warentest.

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Doch eine Frage bleibt offen: Was kühlt besser? Ventilator oder doch die Klimaanlage?

Ein Ventilator kann die Temperatur innerhalb der Wohnung zwar nicht senken wie eine Klimaanlage, hilft aber trotzdem dabei abzukühlen. Denn durch die Rotorblätter wird die warme Luft in Bewegung gebracht und erzeugt so eine Kühle auf der Haut. Außerdem verdunstet Schweiß bei einem stetigen Luftstrom schneller und die Wärme wird vom Körper abgeleitet.
Eine Klimaanlage kann zwar dafür sorgen, dass die Temperatur innerhalb von wenigen Minuten sinkt, doch das hat seinen Preis. Gute Geräte kosten schnell weit über tausend Euro, die Stromkosten im laufenden Betrieb nicht mitgerechnet.
Wer also etwas Geld sparen möchte, aber dennoch nicht auf Abkühlung verzichten will, kann ruhig auf den Ventilator zurückgreifen.

(joko)