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Christian Schmidt: "Zustand der deutschen Wälder hat sich verbessert"

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt : "Zustand der deutschen Wälder hat sich verbessert"

Der Zustand der deutschen Wälder hat sich nach Darstellung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt im vergangenen Jahr weiter verbessert.

"Wir stellen auf 38 Prozent der Waldfläche gar keine Schäden mehr fest - vor zehn Jahren konnte man das nur von 28 Prozent sagen", sagte der CSU-Politiker der "Welt am Sonntag". Weitere 39 Prozent der Bäume seien leicht beeinträchtigt, der Anteil mit erkennbar lichten Kronen sei von 25 auf 23 Prozent gesunken.

Nach der Waldzustandserhebung für das vergangene Jahr sind nach wie vor Eichen am stärksten geschädigt. Ihr Zustand habe sich aber 2013 am stärksten verbessert, heißt es in dem Bericht. So sei der Anteil von Eichen mit stark lichten Kronen von 50 auf 42 Prozent gesunken.

"Der Wald ist heute ein im Kern gesundes Ökosystem", sagte Agrarminister Schmidt der Zeitung, räumte aber ein, dass es für Entwarnung noch zu früh sei. Letzterer Einschätzung schloss sich Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter in der "Welt" an: "Für eine Entwarnung ist es in der Tat zu früh, denn die Langzeitschäden des früher sorgloseren Umgangs mit Luft und Wasser sind noch längst nicht beseitigt." Nicht umsonst würden die Böden in vielen Wäldern weiter mit Kalk angereichert, um sie weiter zu entsäuern.

(dpa)