Terra Canis: Ist Bio-Hundefutter wirklich besser?

Terra Canis : Ist Bio-Hundefutter wirklich besser?

Wer selbst auf seine Ernährung achtet und bevorzugt im Bio-Laden zu hochwertigen Lebensmitteln greift, sollte auch seinem vierbeinigen Liebling Biofutter geben. Das hat nichts mit übertriebener Tierliebe zu tun. Denn Biohundefutter ist nicht nur besser für den, der es frisst.

Einen Hund mit Bio-Produkten zu ernähren, erachten viele Tierhalter als unnötig. Einen Hund könne man problemlos mit normalem Dosenfutter versorgen, sagen diejenigen, die für Bio-Hundefutter nur ein müdes Lächeln übrig haben. Das stimmt einerseits, ist aber anderseits nicht in jeder Hinsicht korrekt.

Tierärzte diagnostizieren auch bei Hunden einen immer höheren Anteil an Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit, Herzprobleme, Diabetes und Arthrose, die wie beim Menschen zum Großteil auf schlechte Ernährung zurückzuführen sind.

Marken-Bio-Hundefutter aus dem Fachhandel, wie das von Terra Canis, garantiert 100%ige Lebensmittelqualität. Das bedeutet, dass tierische Nebenprodukte im Futter nichts verloren haben und der Getreide-Anteil niedrig ist.

Im Zweifelsfall hilft der Blick aufs Etikett weiter: bei den Inhaltsstoffen muss vermerkt sein, welche Zutaten das Futter enthält. Egal, ob das von Ihnen gewählte Fabrikat ein Öko-Prädikat erhalten hat, oder nicht. Achten Sie darauf, dass sich in Ihrer Dose Fleisch OHNE tierische Nebenprodukte befindet. Hinter dem Euphemismus verbergen sich nämlich Haare, Horn, Federn, Borsten etc. - also Abfälle mit absolut keinem Nährwert. Checken Sie außerdem die Werte zu Zucker, Konservierungs- und Lockstoffen sowie die E-Nummern und den Getreideanteil. Durch eine sorgfältige Analyse können Sie leicht gutes von schlechtem Hundefutter unterscheiden ohne die Bio-Schiene zu fahren.

Ein Vorteil von ökologisch hergestelltem Bio-Hundefutter ist allerdings, dass auch die Tiere, aus denen es gewonnen wurde, artgerecht gehalten werden müssen und keine Antibiotika, Hormone oder andere Medikamente erhalten dürfen.

Bei einer nachhaltigen Lebensführung für die ganze Familie geht es nicht nur darum, dass das Haustier gesund ernährt wird. (Das lässt sich tatsächlich ohne Bio-Futter erreichen.) Dass Sie einen Fleischfresser füttern, sollte nicht bedeuten, dass anderen Lebewesen ein grausames, kurzes und unwürdiges Leben beschieden ist.

Zugegeben: Leben nach dem Nachhaltigkeitsprinzip ist teurer als Fast Food aus Massentierhaltung zu kaufen. Wenn Sie sich das finanziell nicht leisten können, gibt es immer noch die Möglichkeit Ihren Hund mit Hausmannskost zu ernähren.

Besorgen Sie sich die Schlachtreste von einem Metzger Ihres Vertrauens. Kochen Sie diese mit Gemüse aus und mischen Sie das Ganze kleingehackt mit Nudeln oder Kartoffeln. Vorgekochte Portionen können eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden.

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