Düsseldorf: Im Winter füttern

Düsseldorf : Im Winter füttern

Die eisigen Temperaturen sind für gesunde Vögel unproblematisch. "Minus zehn Grad sind für einen Wildvogel kein Problem", erklärt Thorsten Kestner von der Wildvogelstation. "Es sieht manchmal so aus, als würden kleine Vögel zittern, aber die Vögel pusten unter ihr Gefieder nur Luft, die zusätzlich wärmt." Außerdem ziehen sie abwechselnd die Füße unter die Federn.

Füttern kann man die Tiere am besten mit Meisenkolben. "Im Vogelhaus besteht das Problem, dass sich Keime über den abgelassenen Kot verbreiten", erklärt er. Wer Wasservögel beim Spazieren füttern will, sollte auf Hühnerfutter zurückgreifen. Brot fressen sie zwar auch, aber man sollte es nur frisch und in Maßen anbieten. Ob ein Wasservogel eingefroren ist, kann der Passant erkennen, wenn er nicht auf das Futterangebot eingeht. "Normalerweise kommen Schwäne und Enten sofort angelaufen", weiß Kestner. Das Team der Paasmühle füttert an verschiedenen Seen und der Ruhr, wenn sich über mehrere Tage eine dicke Schneedecke hält. Dann finden die Tiere nichts mehr zu fressen.

(RP)
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