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US-Studie: Schokolade macht doch nicht dick

US-Studie : Schokolade macht doch nicht dick

Beatrice Golomb, Wissenschaftlerin an der Uni San Diego in Kalifornien, hat gute Nachrichten für die Freunde von Schokolade.

"Erwachsene, die regelmäßig Schokolade essen, haben einen geringeren Body-Mass-Index als die, die weniger oft zu Schokolade greifen", bewertet sie eine Studie mit 1018 Schokoladenessern.

Im Klartext: Schokoladen-Esser sind dünner als andere Menschen.

Warum dieses Ergebnis stimmen soll, obwohl es mancher persönlichen Erfahrung widerspricht, vermag die Forscherin nicht direkt zu erklären. Möglicherweise liege das daran, dass Schokolade den Stoffwechsel anrege.

Ihre Testgruppe war schon ungewöhnlich und gegen den Trend des Schokoladenkonsums ausgewählt: überwiegend Männer mit einem Durchschnittsalter von 57 Jahren. Diese aßen zwei Tafeln Schokolade pro Woche, trieben allerdings auch nach eigenen Angaben dreimal in der Woche Sport.

Zudem verzehrten sie vor allem dunkle Schokolade, die weniger Zucker, aber mehr Flavonoide enthält. Flavonoide gelten als förderlich für das Herz- und Kreislaufsystem, finden sich aber auch in Weintrauben, Beeren oder Nüssen — dort sogar noch in größeren Mengen als in Schokolade.

Andere Forscher hatten bereits berichtet, dass Schokolade glücklich machen könne. Das hat aber nachweislich nichts mit besonderen Inhaltsstoffen zu tun, sondern mit den positiven Gedanken im Gehirn, wenn die leckere Schokolade auf der Zunge schmilzt.

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(RP/pst/csi)