Aachener Konzept gegen Staus Der „upBus“ geht bald in die Luft

Aachen · Forscher der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen arbeiten an der Verbindung von Bus und Seilbahn. Das soll Verkehrsprobleme in den Innenstädten lösen. Nun gibt es einen Prototyp. Und auch der erste Praxistext steht demnächst an.

 Der upBus ist die Verbindung aus Bus und Seilbahn. Das Konzept wird an der RWTH Aachen entwickelt.

Der upBus ist die Verbindung aus Bus und Seilbahn. Das Konzept wird an der RWTH Aachen entwickelt.

Foto: RWTH Aachen

Im Oktober 2019 waren es Computersimulationen und ein Modell aus Holz. Etwas, das einen Kostenpflichtiger Inhalt Eindruck von dem „upBus“-Konzept vermitteln sollte. Dahinter steht die Idee, ein elektrisch angetriebenes Fahrmodul zu nutzen. Auf dem hat eine Fahrgastzelle gerade eben Platz. Weil es autonom ist, also von einem Computer gesteuert wird, ist auch nicht mehr nötig. Nähert sich das System einem Verkehrsknotenpunkt oder Stau, fährt es eine „Koppelstelle“ an: Die Fahrgastzelle wird in eine Seilbahn eingeklinkt und schwebt so über den Stau hinweg. Danach kann die Zelle wieder entkoppelt und in ein Fahrmodul eingelassen werden. Große Seilbahnstationen für den Ein- und Ausstieg sind überflüssig, dafür könnten Bushaltestellen weiter genutzt werden.