Film "Unsere Ozeane": Die Schönheit der Meere

Film "Unsere Ozeane" : Die Schönheit der Meere

Düsseldorf (RPO). "Ozean? Was ist das - ein Ozean?" So fragt ein kleiner Junge am Beginn eines Films, der diese Frage in den nächsten knapp 100 Minuten mit nur ganz wenigen Worten, aber umso mehr überwältigend schönen, nie zuvor gesehenen Bildern beantwortet. Nach ihren großen Publikumserfolgen "Nomaden der Lüfte" und "Mikrokosmos" zeigen die französischen Dokumentarfilmer Jacques Perrin und Jacques Cluzaud in ihrem neuen Werk "Unsere Ozeane", der ab dem 25. Februar in die Kinos kommt, nun die grandiose Welt der Meere.

Von den majestätischen Walen, über die schillernden Heringsschwärme bis hin zu den bizarr geformten Lebewesen der Tiefsee, folgt der Film den Bewohnern der Weltmeere: den Bekannten und denen, über die man bislang nur wenig weiß und den vielen, die gerade erst entdeckt wurden.

"Unsere Ozeane" macht die Unterwasserwelt aus einer Perspektive erlebbar, die so für die meisten Menschen bislang unzugänglich war und will damit den Blick für die großen Zusammenhänge des Lebens öffnen.

Nach den Publikumserfolgen "Nomaden der Lüfte" und "Mikrokosmos" begeben sich die Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud mit ihrer Dokumentation auf eine Entdeckungsreise in die noch weitgehend unerforschte und faszinierende Welt der Ozeane. Vier Jahre befanden sie sich mit einem Team von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern auf Entdeckungsreise.

Dank modernster Ausrüstung und Kameratechnik sind dabei beeindruckende Bilder über das geheimnisvolle Innenleben der Ozeane, dem größten und artenreichsten Lebensraums unseres Planeten entstanden.

2010: Das Jahr der Biodiversität

Der Planet Erde beherbergt eine bedeutende und außergewöhnliche Vielfalt an Arten und Lebensräumen, die in einem komplexen Netzwerk miteinander verknüpft sind. Dem Menschen bekannt sind derzeit knapp 1,8 Millionen Arten, Schätzungen gehen jedoch von bis zu 15 Millionen existierenden Arten aus.

Der Begriff Biodiversität hat sich seit den späten 80er Jahren als Kurzform der biologischen Vielfalt in Wissenschaft und Gesellschaft durchgesetzt. Er beschreibt die Vielfalt an Lebensräumen, Tier- und Pflanzenarten.

Der Verlust der Biodiversität nimmt jedoch noch immer drastisch zu. Allein zwischen 1970 und 2000 hat sich die Gesamtanzahl aller bekannten Arten um knapp 40 Prozent reduziert. Auf der von der Weltnaturschutzorganisation IUCN veröffentlichten Roten Liste vom Aussterben bedrohter Arten finden sich derzeit 17.291 Arten, darunter fast 21 Prozent alle Säugetiere, 12 Prozent aller Vögel und 37 Prozent aller Süßwasserfische.

Um auf die Zerstörung der Natur aufmerksam zu machen, steht das Jahr 2010 international ganz im Zeichen der Biodiversität. Schon 2002 wurde mit dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt das 2010-Ziel zur Biodiversität vereinbart: die Verlustrate an biologischer Vielfalt sollte international deutlich reduziert werden.

In diesem Jahr sollen die Bemühungen noch einmal verstärkt und vor allem die Bevölkerung über die Notwendigkeit des Schutzes unseres Heimatplaneten informiert werden.

(csr/top)
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