Viele Grüße

Sein Gegenüber zu begrüßen, ist eine nette Geste. Das gilt auch, wenn sich Kollegen nur im Flur oder auf dem Weg zum Aufzug treffen. "Nicht zu grüßen, kann schnell unfreundlich wirken", warnt die Etikette-Expertin Bettina Geißler aus Norderstedt.

"Die Grundregel lautet deshalb: lieber einmal zu viel als einmal zu wenig." Davon abgesehen hängt viel von der Unternehmenskultur ab. In manchen Betrieben sei es üblich, grundsätzlich jeden zu grüßen. "Aber wenn ich jemanden dreimal am Tag sehe, dann muss ich ihm nicht jedes Mal 'Guten Tag' wünschen", sagt Geißler. "Einmal reicht." Beim nächsten Treffen sei ein kurzes Nicken oder ein Lächeln okay. Nett sei es, beim Grüßen den Namen des anderen zu nennen – wenn man ihn weiß. "Es ist persönlicher und freundlicher", sagt Geißler. Den Namen zu nennen schaffe immer auch Kontakt. Ständig jeden Kollegen zu grüßen, könne allerdings auch übertrieben wirken. "Auch hier gilt eben: Die Dosis macht das Gift." (tmn)

(RP)