Studenten-leben Wenn der Professor einfach abtaucht

Studenten-leben Wenn der Professor einfach abtaucht

Die nächste Prüfung ist immer die schwerste. Das reden sich ganze Schülergenerationen ein, wenn die nächste Klassenarbeit bevorsteht. Kommen die Abiturprüfungen oder die erste Hochschulklausur, werden die Hände dann erneut zittrig. Im Nachhinein wirken diese Leistungsnachweise meistens winzig, und die Angst davor wirkt albern. Ließe sich daraus etwas ableiten, dann, dass der Schwierigkeitsgrad mit zunehmender Lebensdauer steigt, einhergehend mit der wohltuenden Erkenntnis, dass man an jeder zusätzlichen Hürde gewachsen ist.

Dennoch droht an dieser Stelle jetzt wieder Ungemach. Ein Student wird aufgefordert, seinen betreuenden Professor für ebendieses Abschlusspapier zu benennen. Zwei Wunschkandidaten dürfen es sein, mit einem der Namen klappt's dann meistens auch. Blöd nur, wenn Kandidat eins das Handy abschaltet, sämtliche E-Mails unbeantwortet lässt und auch sonst auf Tauchstation geht. Dabei ist ein Gespräch vorab unerlässlich für eine gelungene Arbeit. Was tun? Einen Ersatzbetreuer benennen und hoffen, dass der zweite Wunschkandidat zusagt? Bis die ersten Seiten geschrieben werden, bleibt noch viel Zeit. Doch die ersten Schweißperlen rinnen schon jetzt von der Stirn. Aber warum eigentlich? Im Nachhinein wird's wieder nur eine Episode gewesen sein.

(RP)
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