Niedriglöhne bei Taxis und Friseuren

Immer mehr Deutsche arbeiten zum Niedriglohn. Dabei sind die Unterschiede zwischen den Branchen hoch, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Besonders hoch war 2010 der Anteil von Beschäftigten mit Niedriglohn bei Taxifahrern mit 87 Prozent, bei Friseuren mit 85,6 Prozent und im Reinigungsgewerbe mit 81,5 Prozent.

Auch in Restaurants und Cafés (77,3 Prozent), in chemischen Reinigungen (73,6 Prozent) und Kinos (73,5 Prozent) gab es besonders viele Niedriglöhner. Ein Grund ist die Zunahme der "atypischen Beschäftigung". Dazu zählen Teilzeit- und befristete Beschäftigung, Zeitarbeit und Minijobs. 2010 war jeder vierte Arbeitnehmer atypisch beschäftigt.

(RP)