Berlin Lehrerausbildung gilt an vielen Hochschulen als "Stiefkind"

Berlin · Der Beruf des Lehrers zählt unter Abiturienten zwar immer noch zu den angesehensten in Deutschland, gleichwohl entscheiden sich leistungsstarke und selbstbewusste Schüler aber nur äußerst selten für ein Lehramtsstudium. Am Arbeitsplatz Schule werden Aufstiegschancen und Flexibilität vermisst. Dies ist ein Ergebnis des neuen "Hochschulbildungsreports 2020" von Stifterverband und der Unternehmensberatung McKinsey, der kürzlich in Berlin vorgestellt wurde. Die Lehrerausbildung bekommt darin insgesamt schlechte Noten: Häufig sei sie "das Stiefkind" an der Hochschule. Es mangele an Betreuung und Praxisbezug. Besonders das Grundschullehrer-Studium sei zudem immer noch eine reine Frauendomäne.

(dpa)
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