Studenten-Leben Im nächsten Frühjahr geht das Studium schon zu Ende

Jedem Autor ist daran gelegen, dass sein Text in Ausdruck wie Inhalt besonders vielfältig daherkommt. Selbst davon überzeugt zu sein, ein zumindest sprachlich triftiges Werk abgeliefert zu haben, ist wichtig. Das Beste für Leser wie Texter ist es, wenn der Text über das erhoffte Lesevergnügen hinaus einen Mehrwert erzielt, womöglich sogar eine Debatte in Gang setzt. Warum ich das schreibe? Nun, an dieser Stelle ist vor einiger Zeit bereits ein Text erschienen, der sich mit der mangelhaften studentischen Mobilität befasst hat.

Der Zankapfel hieß NRW-Ticket: jene preisgünstige Pauschalfahrkarte, die ein Semester lang als Ticket im gesamten Bundesland gilt. Die meisten Hochschulen haben sie, wir nicht. Immer wieder gab es Abstimmungen darüber, nie ein Votum dafür. Jetzt unternimmt die Studentenschaft einen neuen Vorstoß und hat sogar die Verwaltung mit ins Boot gezogen. Die Erfolgschancen sind besser denn je. Natürlich bin ich nicht so vermessen zu glauben, dass mein vorheriger Text etwas damit zu tun hat.

Und falls doch, kam er zu spät. Im Frühjahr nächsten Jahres halten meine Kommilitonen und ich unsere Bachelor-Urkunde in den Händen. Nachdem wir drei Jahre auf das Ticket gewartet haben, werden vor allem unsere Nachfolger davon profitieren.

(RP)
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