Essen: Ex-Studenten sollen Hunderttausende veruntreut haben

Essen : Ex-Studenten sollen Hunderttausende veruntreut haben

Vor dem Essener Landgericht hat der Prozess um den "Asta-Skandal" an der Universität Duisburg-Essen begonnen. Der frühere Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) und sein Stellvertreter sollen mit dem Betrieb eines Kunst- und Kultur-Cafés über Jahre hinweg mehrere Hunderttausend Euro veruntreut haben. In einer ersten Stellungnahme bezeichneten die Angeklagten die Vorwürfe als "absurd". Laut Anklage gewährten die Asta-Chefs einer Buchhalterin und einem Unternehmensberater zwischen 2007 und 2011 hohe Honorare, für die es keine Grundlage gab.

Die Empfänger des Geldes sind wegen Beihilfe ebenfalls angeklagt. Der jetzt 40 Jahre alte Ex-Asta-Vorsitzende betonte vor Gericht, dass alle Zahlungen gerechtfertigt gewesen seien. Der angebliche Untreue-Skandal war 2012 nach einem anonymen Hinweis ans Tageslicht gekommen. Das Gericht hat für den Prozess fünf Verhandlungstage bis zum 22. September angesetzt.

(RP)
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