Düsseldorf: Die meisten bleiben in NRW

Düsseldorf : Die meisten bleiben in NRW

75 Prozent der Studierenden halten nach ihrem Abschluss dem Land die Treue.

Drei Viertel der Absolventen von nordrhein-westfälischen Hochschulen bleiben nach ihrem Studium im Lande. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung "Studium und Beruf in Nordrhein-Westfalen". Damit liegen erstmals landesweite Ergebnisse über den Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium in NRW vor. Bundesweit ist dies die erste Absolventenbefragung, die eine so umfangreiche und detaillierte Analyse zulässt. Die Zahlen basieren auf der Auswertung von Absolventenbefragungen an den Hochschulen in NRW und des "Kooperationsprojekts Absolventenstudien" des "International Centre für Higher Education Research" an der Universität Kassel. Dazu wurden die Absolventinnen und Absolventen von 25 Universitäten und Fachhochschulen des Abschlussjahrganges 2011 in NRW eineinhalb Jahre nach Studienabschluss befragt.

Die Studie zeigt, dass es in Nordrhein-Westfalen zurzeit keine Probleme beim Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium gibt. Die Übergangsquote beträgt 82 Prozent.

Hinsichtlich der Bildungsbiografie weisen die Abiturnote und die Art der Hochschulzugangsberechtigung den größten Zusammenhang mit der Examensnote auf. Wer mit einer allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung in das Studium gestartet ist, erzielte bessere Abschlussnoten.

Die Studienorganisation und die Merkmale des Studienganges haben einen wichtigen Einfluss auf die Einhaltung der Regelstudienzeit. So werden Studiengänge mit einer höheren Strukturiertheit im Schnitt schneller studiert.

Die Zufriedenheit mit dem Studium (Fachhochschule 70 Prozent, Uni 64 Prozent), der Studienorganisation (FH 58 Prozent, Uni 51 Prozent) und der Betreuung und Beratung (FH 64 Prozent, Uni 45 Prozent) ist bei den Absolventen von Bachelorstudiengängen an Fachhochschulen höher als an Unis.

Die Absolventen bleiben nach dem Studium überwiegend in NRW. Drei Viertel der regulär oder selbstständig Beschäftigten haben eine Tätigkeit in NRW aufgenommen, ein Drittel davon am Standort der Hochschule. Nur ein Viertel hat das Bundesland gewechselt. 97,4 Prozent der Absolventen fanden nach ihrem Abschluss eine Arbeitsstelle.

(RP)
Mehr von RP ONLINE