Amrei Bahr über #IchBinHanna Die Misere der Nachwuchs-Wissenschaftler

Düsseldorf · Befristete Arbeitsverträget, unbezahlte Überstunden und wenig Zukunftsperspektiven — das ist die Realität vieler Nachwuchs-Wissenschaftler, erzählt Amrai Bahr im Interview. Die Düsseldorfer Philosophin ist Mitinitiatorin der Twitter-Kampagne #IchBinHanna und hat über das prekäre System ein Buch geschrieben.

 In ihrem Buch „#IchBinHanna“ fasst Amrei Bahr gemeinsam mit Kristin Eichhorn und Sebastian Kubon ihre Kritik am deutschen Wissenschaftssystem zusammen.

In ihrem Buch „#IchBinHanna“ fasst Amrei Bahr gemeinsam mit Kristin Eichhorn und Sebastian Kubon ihre Kritik am deutschen Wissenschaftssystem zusammen.

Foto: Anne Orthen (orth)/Anne Orthen (ort)

Unter dem Hashtag #IchBinHanna haben etliche Nachwuchs-Wissenschaftler auf Twitter ihre persönlichen Erfahrungen mit dem deutschen Wissenschaftssystem geteilt. Sie kritisieren schlechte Arbeitsbedingungen und fehlende Zukunftschancen. Hinter der Kampagne stehen die Philosophin Amrei Bahr (die an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität arbeitet), die Literaturwissenschaftlerin Kristin Eichhorn und der Historiker Sebastian Kubon. Gemeinsam haben sie auch das Buch „#IchBinHanna. Prekäre Wissenschaft in Deutschland“ geschrieben, das nun veröffentlicht wurde.